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Unter dem Aufschwung der AI-Investitionen ist die Nachfrage nach ausländischen Produkten weiterhin stark – Chinas Außenhandel verzeichnet weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstum.

原文:AI投资热潮之下外需偏强,中国外贸继续超预期高增长

Zusammenfassung der Kerninhalte

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wuchs der chinesische Außenhandel weiterhin über Erwartungen hinaus – die Importe und Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 15,3%, und im Mai erreichte das Wachstum sogar 16,9%. Die Haupttreiber für den starken Export waren der globale Boom bei Investitionen in KI, der zu Preiserhöhungen von Produkten wie Chips und Computerkomponenten führte, sowie ein deutliches Ansteigen des Exports in die USA. Auch der regionale Handel (z. B. Afrika mit Zollfreiheit, „Belt and Road“-Initiative, APEC) zeigte sich hervorragend. Gleichzeitig bestehen jedoch Bedenken: Der Export traditioneller Konsumgüter (Kleidung, Spielzeug usw.) ist rückläufig, und aufgrund der globalen Inflation sowie der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem KI-Boom könnte das Wachstum des Exports im zweiten Halbjahr nachlassen.

Detaillierte Analyse

1. Boom bei Investitionen in KI: Preiserhöhungen für Chips tragen zum Export bei

Weltweit investiert man massiv in KI, wodurch ein großer Bedarf an Chips entsteht – insbesondere an von China hergestellten, ausgereiften Chips (die fast 30% der weltweiten Produktion ausmachen). Dies führte zu starken Preiserhöhungen: Die Menge an exportierten Chips stieg im Mai nur um 2,1%, doch der Wert stieg um 110,9% – das bedeutet, dass man mit dem Verkauf derselben Menge an Chips mehr Geld verdient hat. Zusammen mit einem Anstieg des Exportwerts von Computerkomponenten um 66,1% trugen diese beiden Produktkategorien mehr als die Hälfte des Wachstums im Mai bei. Kurz gesagt: Es wird nicht mehr so viel an Chips exportiert, aber sie werden zu höheren Preisen verkauft; der KI-Boom hat Chips zu begehrten Gütern gemacht.

2. Beschleunigter Export in die USA: Niedriger Ausgangsniveau und Senkung von Zöllen sind die Hauptgründe

Der Export in die USA stieg im Mai plötzlich um 35,4% – das ist ein Anstieg von 24,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Die Gründe dafür sind zweifach: Erstens lag der Ausgangsniveau im letzten Jahr niedrig (der Export in den USA im Mai des Vorjahres war der niedrigste des Jahres), und zweitens haben die USA einige Zölle gesenkt; zudem haben sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und den USA vorübergehend stabilisiert. Obwohl der Export in die USA noch nicht auf das Niveau vor dem Handelskrieg zurückgekehrt ist, hat sich das Wachstum tatsächlich verbessert – dieser Faktor trug 3,2 Prozentpunkte zum Gesamtwachstum des Außenhandels bei.

3. Stärkerer regionaler Handel: Afrika mit Zollfreiheit und „Belt and Road“-Initiative

Seit Mai führt China in allen afrikanischen Ländern, die diplomatische Beziehungen zu China aufgenommen haben, eine Politik der Zollfreiheit durch; die Auswirkungen waren sofort sichtbar: Die Importe aus Afrika stiegen im Mai um 15% (9 Monate in Folge). In den ersten fünf Monaten überstieg der Gesamtauslandsumsatz mit Afrika erstmals die Marke von einer Billion Yuan (plus 18,2%). Zudem stieg der Handel mit ASEAN um 16,6% und mit Ländern der „Belt and Road“-Initiative um 13,6%. Die Aktivität auf diesen regionalen Märkten verringert die Abhängigkeit vom traditionellen europäischen und amerikanischen Markt und macht den chinesischen Außenhandel widerstandsfähiger.

4. Bedenken für den Export: Rückgang der Nachfrage nach traditionellen Konsumgütern

Obwohl der KI-Boom und der Export in die USA das Wachstum des Außenhandels unterstützen, ist die Nachfrage nach traditionellen Konsumgütern rückläufig: Im Mai gab es negative Werte bei den Exporten von Kleidung, Schuhen, Spielzeug und Taschen; insgesamt sank der Export von arbeitsintensiven Produkten in den ersten fünf Monaten um 3,1%. Noch besorgniserregender ist, dass Konflikte im Nahen Osten die Ölpreise in die Höhe treiben könnten und die globale Inflation sich verschärfen könnte – dies würde das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen. Zudem ist unklar, wie lange der KI-Boom anhalten wird. Experten prognostizieren, dass der Export im Juni weiterhin stark wachsen wird, aber das Wachstum im zweiten Halbjahr schnell nachlassen könnte.

5. Die Doppeldeutigkeit der Preiserhöhungen: Hoher Exportwert, aber „Trennung“ von inländischen Daten

Der Exportwert basiert auf den Preisen (z. B. steigende Chippreise führen zu höheren Einnahmen), während das BIP und die industrielle Produktion nach der Menge erfasst werden. Daher ist der Anstieg des Exportwerts in letzter Zeit zwar deutlich, aber die inländischen Produktionsdaten mögen nicht so gut aussehen. Der Vorteil ist jedoch, dass Unternehmen durch höhere Preise mehr Gewinne erzielen können – beispielsweise sank die Menge an exportierten Handys um 3,5%, doch der Wert stieg um 44,3%.

Fazit

Der aktuelle Wachstum des chinesischen Außenhandels beruht hauptsächlich auf Preiserhöhungen und dem Export in die USA; regionale Zusammenarbeit trägt ebenfalls dazu bei. Allerdings sind traditionelle Industrien unter großem Druck, und das Risiko im zweiten Halbjahr ist nicht gering. Für die Allgemeinbevölkerung lässt sich sagen: Chinas Exporte basieren derzeit auf hochwertigen Produkten (Chips, neue Energien), deren Preise steigen und dadurch hohe Gewinne erzielt werden; traditionelle Produkte verkaufen sich schlecht. Die Zukunft hängt davon ab, ob die globale Wirtschaft und der KI-Boom anhalten können.