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**Ein schneller Kommentar: Staatskapitalplattformen werden in die „Rettungsaktionen“ hineingezogen – was sind die Grenzen der politischen Hilfsmaßnahmen?**

原文:壹快评|国资平台被救助对象“拖下水”,拷问政策性纾困边界

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die staatseigene Plattform Shenzhen Special Economic Zone Development Corporation (SZSEZDC) führte die Rettungsmaßnahmen für das private Immobilienunternehmen South China City an. Leider gelang es nicht, South China City zu retten – es ging in Insolvenz. SZSEZDC selbst geriet in schwere Schuldenstreitigkeiten (2,1 Milliarden Euro plus 1,5 Milliarden Euro) und verzeichnete seit Jahren Verluste. Dieser Fall zeigt die tiefen Schwächen des Rettungsmodells, bei dem die Regierung die Führung übernimmt und der Markt die operative Arbeit erledigt. Der Artikel analysiert die Ursachen des Problems und schlägt Verbesserungen vor, darunter die klare Abgrenzung der Funktionen staatlicher Kapitalgesellschaften, den Aufbau von Schutzmechanismen sowie die Einführung von Stoppverfahren.

I. Rückblick auf den Fall: Die Rettungsversuche für South China City scheiterten – SZSEZDC geriet stattdessen in Schwierigkeiten

Im Jahr 2022 versuchte SZSEZDC, das in Krise geratene private Immobilienunternehmen South China City zu retten, um Unternehmen zu stabilisieren und Risiken zu vermeiden. Dazu wurden marktorientierte Mittel eingesetzt (z. B. das Shenji Huazhi-Fonds) sowie eine „Rettungsvereinbarung“ unterzeichnet, nach der SZSEZDC im Falle des Misserfolgs die Anteile des Unternehmens zurückkaufen musste. Das Ergebnis war jedoch katastrophal: South China City ging in Insolvenz, und SZSEZDC musste 2,111 Milliarden Euro zahlen. Zudem geriet das Unternehmen in weitere Schuldenstreitigkeiten in Höhe von 1,513 Milliarden Euro. Schlimmer noch: SZSEZDC investierte viel Geld und Personal in South China City, was zu eigenen Verlusten führte und die eigene Entwicklung behinderte.

II. Drei grundlegende Widersprüche im Rettungsmodell

Warum lief der Rettungsversuch so schief? Der Artikel weist auf drei Hauptprobleme hin:

1. Kollision von Funktionen: Staatliche Kapitalgesellschaften sollen einerseits öffentliche Aufgaben übernehmen (nicht nur kommerzielle Interessen verfolgen) und andererseits mit marktorientierten Mitteln zusammenarbeiten. Um dies zu erreichen, werden „Rettungsvereinbarungen“ verwendet – diese gleichen einer Garantie der Regierung für Geschäftsabläufe und führen dazu, dass öffentliche Risiken heimlich in Verträge eingebaut werden.

2. Falsche Risikobewertung: Normalerweise sollten Unternehmen wie South China City bei hoher Insolvenzrisiko hohe Kreditkosten haben. Aufgrund der staatlichen Garantie waren die Marktkapitalgeber jedoch bereit, Risiken zu übernehmen – mit dem Ergebnis, dass alle Folgen auf SZSEZDC fielen.

3. Unstimmigkeit zwischen Zeitdruck und Wiederherstellungsprozessen: Rettungsmaßnahmen sollen schnell erfolgen (es gibt zeitliche Rahmenbedingungen), doch die Erholung von Unternehmen ist oft langsamer als erwartet. Die kurzfristigen Garantievereinbarungen, die SZSEZDC unterzeichnete, erwiesen sich in einer lang anhaltenden Wirtschaftskrise als zu belastend.

III. Die „Rettungsvereinbarung“ – ein Fall von Verwendung staatlicher Kreditwürde zur Übernahme privater Risiken

Der entscheidende Fehler dieses Falls war die Rettungsvereinbarung. Sie nutzte die Kreditwürde des Staates, um Marktkapital anzulocken, doch der Preis dafür war, dass das staatliche Unternehmen die Geschäftsrisiken des Privatunternehmens tragen musste. Dies verstößt nicht nur gegen die Prinzipien einer marktorientierten Rettung (die Risiken sollten vom Markt selbst getragen werden), sondern kann auch zu moralischen Problemen führen: Das private Unternehmen profitiert, während der Staat die Verluste trägt.

IV. Verbesserungsansätze: Abgrenzung von Funktionen und Schaffung von Sicherheitsmechanismen

Wie können solche Fälle verhindert werden? Der Artikel schlägt drei Maßnahmen vor:

1. Aufbau von Schutzmechanismen: Wenn die Regierung Unternehmen retten will, sollte dies auf transparente Weise erfolgen (z. B. durch finanzielle Subventionen oder Steuererleichterungen). Falls ein Unternehmen wirklich wichtig ist, sollten die Kosten klar aus dem Staatshaushalt finanziert werden und der Prozess von den Parlamenten überwacht werden.

2. Einführung von Stoppverfahren: Rettungsmaßnahmen sollten zeitlich begrenzt sein – es sollten klare Fristen und Abzugskriterien festgelegt werden (z. B. das Ende der Unterstützung, wenn sich die Situation nicht verbessert). SZSEZDC gibt weiterhin Geld für South China City aus, weil es keine solchen Regeln hat.

3. Klarstellung von Richtlinien: Die Aufsichtsbehörden sollten klare Regeln für staatliche Kapitalgesellschaften festlegen – welche Unternehmen können gerettet werden, welche Garantien sind zulässig und wie wird der Rettungsprozess überwacht? Nur mit solchen Sicherheitsmechanismen kann das Staatskapital die Wirtschaft stabilisieren, ohne selbst in Schwierigkeiten zu geraten.

Fazit

Eine echte Rettung bedeutet nicht, alle Risiken mit staatlicher Kreditwürde abzudecken, sondern den Unternehmen zu helfen, ihre eigene Rentabilität wiederherzustellen (z. B. durch Schuldenumstrukturierung, Verkauf von Vermögenswerten oder Transformation). Staatliche Kapitalgesellschaften müssen ihre Grenzen kennen – sonst enden sie selbst in Schwierigkeiten. Vor Gericht zählen nur die vertraglichen Vereinbarungen, nicht politische Überlegungen.