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**Goldpreis rückt von Höchstständen ab: Vom „Hochkäufen und Feststecken“ zum Gegenteil – deutliche Unterschiede bei Goldinvestoren**

原文:金价高位回撤:从“追高被套”到逆势加仓,积存金投资者分化明显

Zusammenfassung der Kerninhalte

In letzter Zeit sind die Goldpreise sowohl international als auch in China stark gefallen: Der Londoner Goldpreis ist von einem Höchststand von 4890 US-Dollar pro Unze im April auf 4268 US-Dollar pro Unze im Juni gesunken, während der inländische Goldpreis (bei einer bestimmten Aktiengesellschaft) von 1239 Yuan pro Gramm auf 947 Yuan pro Gramm gefallen ist (ein Rückgang von über 23%). Die Reaktionen der Investoren sind unterschiedlich: Einige haben Verluste begrenzt, andere haben im Gegenteil ihre Positionen erhöht. Zu den Gründen für den Preisverfall gehören die vorherige Überauslastung der Nachfrage, die gestiegene Bedeutung von Energie sowie die verschlechterten Cashflows der Hauptkäufer. Gleichzeitig gibt es Streitigkeiten zwischen Investoren und Banken bezüglich der „Angemessenheitspflichten“ bei dem Verkauf von Gold (z. B. Risikobewertungen, Anpassung der Gebühren), wobei die Gerichte in den meisten Fällen die Ansprüche der Investoren nicht unterstützen. Viele Banken haben begonnen, ihre Risikomanagementmaßnahmen für Edelmetalle zu verstärken.

I. Wie stark ist der Preisverfall? Sowohl der Londoner Goldpreis als auch der inländische Goldpreis sind stark gefallen

Der aktuelle Preisverfall ist keine kleine Schwankung, sondern ein „großer Rückschlag“:

  • Internationale Goldpreise: Der Londoner Goldpreis ist von einem Höchststand von 4890 US-Dollar pro Unze am 17. April auf 4268 US-Dollar pro Unze am 8. Juni gefallen, was unter dem Schlusskurs Ende 2025 (4325 US-Dollar) liegt und fast den gesamten Gewinn der letzten zwei Monate auslöscht.
  • Inländischer Goldpreis: Bei der genannten Aktiengesellschaft lag der Preis Anfang Januar bei 1239 Yuan pro Gramm und ist am 8. Juni auf 947 Yuan pro Gramm gefallen – das bedeutet, dass man bei einem Kauf von 100 Gramm Gold in etwas mehr als vier Monaten fast 30.000 Yuan verloren hat.

Normalerweise sind Investoren, die zu einem hohen Preis gekauft haben, jetzt in einer schwierigen Situation.

II. Verschiedene Reaktionen der Investoren: Einige begrenzen Verluste, andere erhöhen ihre Positionen

Angesichts des starken Preisverfalls verhalten sich die Investoren gegensätzlich:

  • Verlustbegrenzer: Zum Beispiel Chen Mo aus Guangzhou hat nach dem Neujahrsfest zu einem hohen Preis gekauft (Preis: 1100–1200 Yuan pro Gramm), hielt 50 Gramm Gold und hat nun mehr als 10.000 Yuan verloren. Er ist psychisch belastet und kann sich aufgrund der ständigen Marktbeobachtungen kaum noch auf andere Dinge konzentrieren; schließlich hat er seine Position abgestoßen, um Verluste zu begrenzen.
  • Positionserhöher: Li Wei aus Shenzhen ist im zweiten Halbjahr des letzten Jahres in den Markt eingestiegen und hatte zunächst einen Gewinn. Jetzt ist der Wert seiner 200 Gramm Goldposition von 240.000 Yuan auf 190.000 Yuan gefallen (Gewinnverlust: 50.000 Yuan), aber er hat seine Positionen weiter erhöht und plant, seinen Anteil an Gold von 30 % auf 40 % zu steigern – weil er glaubt, dass der Goldpreis wieder steigen wird.

Hinter diesen verschiedenen Handlungen stehen unterschiedliche Einschätzungen zur zukünftigen Entwicklung des Goldmarktes: Einige fürchten weitere Preisrückgänge, andere setzen auf eine Erholung.

III. Warum fällt der Goldpreis statt zu steigen – einige wichtige Gründe

Früher galt Gold als „sicheres Wertpapier“, aber nach dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist der Preis gefallen. Dafür gibt es drei Hauptgründe:

1. Zu starke Preiserhöhungen in der Vergangenheit, vorzeitige Nachfrageentlastung: Von 2022 bis 2025 war Gold sehr beliebt; Zentralbanken und Privatpersonen kauften massiv ein, wodurch der Anteil von Gold an den Vermögenswerten der Zentralbanken von 11,8 % auf 24,5 % stieg – das bedeutet, dass der Preis bereits die Erwartungen widerspiegelte.

2. Energie ist wichtiger als Gold: Die Blockade des Straßenverkehrs hat zu einer globalen Knappheit an Rohstoffen geführt; Energie (z. B. Öl) ist ein notwendiger Bedarf (für das Fahren und die Stromerzeugung), während Gold nicht unbedingt erforderlich ist. Daher werden Energiepreise stärker nachgefragt, was zu einem Rückgang des Goldpreises führt.

3. Hauptkäufer haben kein Geld mehr zum Kaufen: Früher waren vor allem China, Russland sowie Golfstaaten und Ölimportländer die Hauptkäufer von Gold; heute sind ihre Cashflows jedoch angespannt (die Infrastruktur der Ölexporteure ist geschädigt, die Importländer müssen mehr für den Ölkauf ausgeben).

Langfristig sieht die Branche jedoch weiterhin Potenzial in Gold: Beispielsweise glaubt South China Futures, dass der Goldpreis nach einer Höchststände der Inflation im Juli oder August wieder ansteigen könnte, wenn die US-Notenbank ihre Politik lockert.

IV. Kann man von der Bank Schadensersatz verlangen, wenn man beim Kauf von Goldvermögen Verluste macht? Gerichtsurteile geben Antwort

Viele Investoren versuchen, von den Banken Schadensersatz zu erhalten, aber die Gerichte unterstützen sie in den meisten Fällen nicht. Die Hauptstreitpunkte sind:

1. War die Risikobewertung ausreichend?

  • Beispiel: Ren hat beim Kauf von Goldvermögen 13.000 Yuan verloren und behauptet, die Bank habe keine Risikobewertung durchgeführt oder die Risiken nicht offenbart. Das Gericht entschied jedoch, dass im Vertrag bereits festgelegt ist, dass Preisänderungen beim Gold risikoreich sind und die Bank keinen Gewinn garantiert – Ren hat freiwillig gekauft, daher haftet die Bank nicht.

2. War die Anpassung der Gebühren rechtens?

  • Beispiel: Zhang behauptet, die Bank habe die Verkaufsgebühren willkürlich erhöht und ihm mehr als 70.000 Yuan abgenommen. Das Gericht stellte fest, dass die Gebührenanpassungen im Vertrag vereinbart waren und Zhang diese Zustimmung gegeben hat – daher ist die Bank nicht verantwortlich.

Fazit: Wenn die Bank keine Risikobewertung durchgeführt hat oder den Kunden falsch informiert hat (z. B. mit dem Versprechen eines „kapitalsicheren Produkts“), muss sie haften; ansonsten trägt der Käufer selbst die Verluste.

V. Die Banken werden vorsichtiger: Viele Banken geben Risikowarnungen heraus und verstärken das Risikomanagement

Angesichts der Preisvolatilität und Streitigkeiten haben Banken Maßnahmen ergriffen:

  • Risikowarnungen: Seit 2026 haben mindestens sieben Banken, darunter die Industrial and Commercial Bank of China, die Postal Savings Bank of China und die Bank of China, Investoren darauf hingewiesen, dass die Preise für Edelmetalle stark schwanken und das Risiko hoch ist; sie empfehlen, Positionen zu begrenzen.
  • Verbessertes Risikomanagement: Statt lediglich feste Richtlinien (z. B. höhere Anforderungen für Kontoeröffnungen) wurden dynamische Kontrollmechanismen eingeführt, um übermäßiges Spekulieren zu verhindern.

Kurz gesagt: Die Banken wollen nicht mehr wegen der Goldvermögensgeschäfte in Rechtsstreitigkeiten geraten und haben daher die Risikowarnungen verstärkt sowie die Kontrollmechanismen verschärft.

Fazit

Der starke Preisverfall hat viele Investoren Geld verloren und einige Probleme bei der Verkaufspraxis der Banken aufgedeckt. Laut Gerichtsurteilen müssen Investoren jedoch selbst für ihre Entscheidungen verantwortlich sein – sie sollten die Risiken vor dem Kauf genau prüfen und sich nicht von Aussagen wie „Gold als sicheres Wertpapier“ täuschen lassen. Die Banken müssen außerdem ihre Verkaufspraktiken standardisieren, um unnötige Streitigkeiten zu vermeiden. Die zukünftige Entwicklung des Goldpreises hängt weiterhin von der Politik der US-Notenbank und der globalen Situation ab; für normale Investoren ist es am sichersten, keine hohen Positionen einzunehmen und nicht zu übermäßig zu spekulieren.