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Die Situation im Nahen Osten belastet Asien – doch diese ausländischen Konzerne setzen weiterhin ihre Investitionen in China fort.

原文:中东局势冲击亚洲,但这些外资巨头仍在加码中国

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die Eskalation der Situation im Nahen Osten hat die globalen Energiepreise, die Transportrisiken sowie die Kosten in der Lieferkette erhöht. Doch die Widerstandsfähigkeit der chinesischen Lieferkette hat dazu geführt, dass ausländische Unternehmen mit ihren Investitionen ihr Vertrauen in den chinesischen Markt unter Beweis stellen – sie haben nicht abgezogen, sondern ihre Investitionen sogar erhöht. Ausländische Unternehmen wie Lanxess und SKF vertiefen ihre Präsenz in China durch die Erweiterung von Büros und den Umzug von Forschungs- und Entwicklungszentren. Die Struktur der ausländischen Investitionen in China verbessert sich kontinuierlich, wobei hochtechnologische Branchen eine zentrale Rolle spielen. Auch die Politik unterstützt weitere Investitionen ausländischer Unternehmen, was das langfristige Vertrauen in den chinesischen Markt zeigt.

Warum bleibt die chinesische Lieferkette auch inmitten der Unruhen im Nahen Osten stabil?

Kriege im Nahen Osten führen zu steigenden internationalen Ölpreisen und Unterbrechungen in der asiatischen Lieferkette, doch chinesische Fabriken sind kaum betroffen. Beispielsweise läuft die Fabrik von Lanxess in Ningbo weiterhin normal – CEO Chang Mutian sagt: „Chinas Energiestrategie ist gut, es verfügt über ausreichende Öl- und Gasreserven; es gibt keine Unterbrechungen in der Lieferkette oder Engpässe bei der Energieversorgung.“ Im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern haben viele Unternehmen dort Notfallmitteilungen verschickt (was bedeutet, dass sie die Lieferungen nicht termingerecht durchführen können), doch China bleibt aufgrund seiner soliden Reserven und intakten Lieferketten ein Stabilisator. Lanxess profitiert zudem von der stabilen Versorgung aus China und Europa und erhält dadurch mehr Kundenaufträge – schließlich bevorzugen Kunden Unternehmen, die zuverlässig liefern können.

Warum investieren ausländische Unternehmen gerade jetzt weiter in China?

Die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft aufgrund der Situation im Nahen Osten führen dazu, dass ausländische Unternehmen ihre Investitionen in China sogar erhöhen:

  • Lanxess eröffnet ein neues Büro in Shanghai; dies ist eine weitere Maßnahme nach der Einrichtung des asiatisch-pazifischen Hauptsitzes im Jahr 2018 – der chinesische Markt gewinnt an strategischer Bedeutung.
  • SKF verlegt das weltweit größte Forschungs- und Entwicklungszentrum für Gleitkugellager nach China und baut außerdem ein globales Technologiezentrum sowie ein Testzentrum auf; zudem plant man die Erweiterung des Forschungsteams. Der CEO von SKF erklärt: „China verfügt über eine starke industrielle Basis, einen großen Markt und eine gute Geschäftsumgebung – neue Technologien können dort schnell getestet und optimiert werden, bevor sie weltweit verkauft werden.“ Kurz gesagt: Geschäfte in China sind sowohl sicher als auch profitabel.

Änderungen bei den ausländischen Investitionen: Hochtechnologie wird immer attraktiver

Früher investierten ausländische Unternehmen hauptsächlich in die Fertigungsindustrie; heute konzentrieren sie sich zunehmend auf hochtechnologische Bereiche. Daten des Handelsministeriums zeigen:

  • In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 wurden insgesamt 116,33 Milliarden Yuan in hochtechnologische Branchen investiert – ein Anstieg um 20,3% gegenüber dem Vorjahr; dieser Anteil beträgt 40,4% der gesamten ausländischen Investitionen (10 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr).

Besonders stark sind die Investitionen in Bereichen wie Forschungs- und Entwicklungsdienste, Computerherstellung sowie Elektronik- und Kommunikationstechnologie. Experten der Shanghai Academy of Social Sciences betonen, dass dies ein historischer Höchststand ist – dies zeigt, dass sich die Struktur der ausländischen Investitionen in China weiter verbessert; künftig werden ausländische Unternehmen noch eher in hochtechnologische Branchen investieren.

Wie reagieren Unternehmen auf den Druck?

Um den steigenden Kosten bei Energie und Logistik zu begegnen, wenden Unternehmen verschiedene Strategien an:

  • Lanxess erhöht die Preise für seine Produkte, um die Kosten auf die Kunden abzuwälzen; gleichzeitig kontrolliert das Unternehmen die Kosten streng. Obwohl das Geschäftsergebnis im ersten Quartal rückläufig war, hat sich die Situation im März verbessert – für das zweite Quartal wird mit einem besseren Ergebnis gerechnet.
  • Jinfafa Technology erhielt mehr Aufträge als erwartet, da der Markt nach zuverlässigen Lieferanten sucht; ihre starke Lieferkette half dem Unternehmen, Konkurrenten zu übertrumpfen.
  • Kurent verstärkt seine Lagerbestände, um eine Unterbrechung der Lieferkette zu vermeiden – dieser Trend wird voraussichtlich auch im zweiten Quartal anhalten.

Doppelte Unterstützung durch Politik und Markt: Ausländische Unternehmen haben Vertrauen in China

Die chinesische Regierung unterstützt ausländische Investitionen aktiv: Im Juli 2025 veröffentlichte das Entwicklungskomitee 12 Maßnahmen zur Förderung weiterer Investitionen ausländischer Unternehmen im Inland. Zusätzlich zu Chinas eigenen Vorteilen – einem riesigen Markt, einer intakten Lieferkette sowie einem reichen Fachkräftepool – beträgt das Volumen der bereits vorhandenen ausländischen Investitionen bereits über 3,6 Billionen US-Dollar; China ist damit das zweitgrößte Land für ausländische Investitionen weltweit.

Obwohl die tatsächlichen Investitionssummen weiter zurückgehen, entscheiden sich immer mehr ausländische Unternehmen dafür, ihre Investitionen zu erhöhen: In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 gab es über 3.000 weitere Investitionen; im Jahr 2025 stieg die Zahl der neuen Investitionen um mehr als 10%. Dies zeigt, dass ausländische Unternehmen nicht abwandern wollen, sondern sich lieber langfristig in China etablieren möchten.

Fazit

Die Situation im Nahen Osten stellt eine Art „Prüfstein“ dar – die Widerstandsfähigkeit der chinesischen Lieferkette sowie das Marktpotenzial haben dazu geführt, dass ausländische Unternehmen ihr Vertrauen in den chinesischen Markt mit konkreten Investitionen unter Beweis stellen. In Zukunft wird China weiterhin als „Sicherheitshafen“ und Wachstumsmotor für ausländische Unternehmen gelten.