Zusammenfassung der Kerninhalte
Kürzlich hat das Hotpot-Restaurant „Shangshangqian“ von Xue Zhiqian endgültig geschlossen. Zusätzlich zu den vorherigen Schließungen von Stars wie Chen Hees Restaurant „Xianhezhuang“ und Zhao Lusi’s Dessertladen „RosyWylie“ zeigen diese Fälle allgemeine Probleme in der Wirtschaft basierend auf Prominenten-IPs auf: Sie profitieren kurzfristig vom hohen Bekanntheitsgrad der Stars, scheitern jedoch aufgrund mangelnder Betonung des Produktwertes, schlechter Qualitätskontrolle, unzureichender Lieferkettenmanagement sowie eines zu hastigen Expansionsstils. Der Artikel fordert die Prominenten auf, beim Geschäft mit ihren IPs einen langfristigeren Ansatz zu verfolgen und mehr Wert auf Produktqualität sowie professionelles Management zu legen.
Warum konnten Prominenten-Restaurants anfangs so erfolgreich sein?
Prominente bringen von Natur aus viel Aufmerksamkeit mit sich. Xue Zhiqians Fans besuchen beispielsweise speziell das Restaurant „Shangshangqian“, um ihren Idolen zu unterstützen – manche verbrauchen sogar wiederholt dort Essen. Auch Passanten sind neugierig auf Restaurants, die von Prominenten geführt werden, und möchten das „gleiche Essen wie die Stars“ erleben. Diese Art der Kundenakquise verläuft schnell: Kaum eröffnet ein neues Restaurant, wird es in den sozialen Medien von Fans mit Fotos beworben, und durch Medienberichte wird das Geschäft kurzfristig zum Hit. „Xianhezhuang“ konnte auf seinem Höhepunkt über 800 Filialen eröffnen – dies war größtenteils auf Chen Hees Bekanntheit zurückzuführen, die neue Franchise-Nehmer und Kunden anzog. Doch dieser Erfolg war eher oberflächlich, da er auf dem Ruhm der Stars beruhte und nicht auf der Qualität des Produkts.
Der Grund für die Schließungen: Prominenten-IPs können die Anforderungen an Produkte und Management nicht erfüllen
Prominente kümmern sich in der Regel nicht persönlich um das Management ihrer Restaurants. Xue Zhiqian hat sich aus dem Unternehmen „Shangshangqian“ zurückgezogen, und Chen Hee ist ebenfalls nicht mehr Teil der Gesellschafter von „Xianhezhuang“. Sie überlassen die Verwaltung externen Teams. Viele dieser Teams möchten jedoch nur schnell Geld mit den Prominenten-IPs verdienen:
- Mangelnde Produktentwicklung: Bei der Entwicklung von Speisen werden beispielsweise weder die Geschmacksrichtungen noch die Preise gründlich überlegt, geschweige denn Innovationen.
- Schlechte Qualitätskontrolle: Probleme mit der Lebensmittelsicherheit bei „Shangshangqian“ resultierten aus mangelnder Sorgfalt des Managementteams bezüglich Frische und Hygienestandards der Zutaten.
- Unkenntnis der Branche: Chinesische Küche lässt sich nicht so präzise standardisieren wie westliche; die Qualität des Essens kann durch den Kochstil variieren, insbesondere bei Kettenrestaurants. Auch bei Hotpots sind die Frische der Zutaten und das Lieferkettenmanagement große Herausforderungen – für diese Aufgaben fehlt vielen Teams die notwendige Fachkenntnis.
Die Fallstricke des Franchising-Modells: Schnelles Ernten von Franchise-Gebühren, ohne weitere Unterstützung
Viele Prominenten-Restaurants wenden sich dem Franchising zu, um schnell Geld zu verdienen. Bei „Xianhezhuang“ waren die meisten der über 800 Filialen Franchises. Nachdem die Gebühren eingezogen wurden, erhielten die Franchise-Nehmer jedoch kaum Unterstützung:
- Unzureichende Lieferketten: Die Franchise-Nehmer erhalten keine günstigen und hochwertigen Zutaten, was zu hohen Kosten führt.
- Fehlende Managementausbildung: Neue Restaurants bekommen keine Schulung für den Betrieb; dadurch verschlechtern sich Produktqualität und Service.
- Einseitiges Interesse der Markeninhaber an Expansion: Es spielt keine Rolle, ob die Franchise-Nehmer Gewinne erzielen – solange Gebühren eingehen, wird weiter expandiert. Letztendlich verlieren die Franchise-Nehmer viel Geld und müssen gemeinsam gegen die Probleme vorgehen.
Der richtige Ansatz für das Geschäft mit Prominenten-IPs: Lernen von Disney’s langfristigem Ansatz
Der Artikel betont, dass es möglich ist, ein Geschäft mit Prominenten-IPs zu führen – allerdings sollte man sich an Vorbilder wie Disney oder Universal Studios orientieren. Das IP dient nur als Ausgangspunkt; das Wichtigste sind Produkte und effektives Management:
- Starke Produktentwicklung: Bei Restaurants muss man sich auf die Geschmacksrichtungen der Gerichte und die Qualität der Zutaten konzentrieren sowie in die Forschung und Entwicklung investieren.
- Professionelles Team: Man sollte kein beliebiges externes Team engagieren, sondern jemanden finden, der die Branche versteht und sich auf das Management spezialisiert hat.
- Langsame Expansion: Versuchen Sie nicht, sofort hunderte Filialen zu eröffnen; konzentrieren Sie sich zunächst auf einige eigene Filialen, um das Konzept zu testen, bevor Sie expandieren.
- Langehaltende Kundenbeziehungen zu Fans: Betrachten Sie Ihre Fans als langfristige Kunden und halten Sie sie mit hochwertigen Produkten bei – nur so kann es dauerhafter Erfolg geben.
Für die Allgemeinheit: Lehren aus den Fehlern der Prominenten-Restaurants
Für Verbraucher sind Restaurants von Prominenten nicht immer zuverlässig; man sollte sich nicht allein auf die Popularität des Stars verlassen, sondern eher darauf achten, ob das Essen schmeckt und der Preis angemessen ist. Für Franchise-Nehmer gilt es, die „Halo-Effekte“ der Prominenten-IPs zu hinterfragen und vor dem Franchising die Lieferketten sowie die Unterstützung durch den Markeninhaber genauer zu prüfen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Prominenten-IPs können viel Aufmerksamkeit erregen, aber um erfolgreich zu sein, braucht man echte Fachkenntnisse und einen langfristigen Ansatz. Wer nur schnell Geld verdienen will, riskiert dabei seinen eigenen Ruf.
*(Der vollständige Text wurde in verständliche Alltagssprache übersetzt, ohne spezielle Fachbegriffe, um eine breite Leserschaft zu erreichen.*