虎嗅

**Nach dem Jahr 2003 kamen sie nach Afrika.**

原文:03后来了非洲

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel zeigt anhand einer Gesprächssituation zwischen dem Autor und chinesischen Freunden in Nairobi, Kenia, die reale Situation Chinesen, die nach Afrika gehen, um dort ihr Geschäft zu machen: Auf den ersten Blick scheint die Chinatown überfüllt zu sein und neue Geschäftsgebäude entstehen – die Zahl der Chinesen nimmt stark zu. Hinter dieser Fassade steckt jedoch dieselbe Überlebenslogik wie im Inland (Verwendung von Kontakten, Kompromisse). Die Lebenskosten sind erschreckend hoch. Chinesen mit unterschiedlichem Hintergrund (Mitarbeiter von Staatsunternehmen, Absolventen renommierter Universitäten, ehemalige Immobilienentwickler) stehen vor dem Dilemma zwischen Chancen und Verwirrung. Gleichzeitig führt die schnelle Expansion der kenianischen Städte dazu, dass die Umwelt leidet und die Jugend der Menschen verschwindet.

1. Die Chinatown in Nairobi ist überfüllt – aber es beginnt auch ein Wettbewerb

Die Chinatown in Nairobi ist so belebt wie die Geschäftsstraßen kleiner Landstädte im Inland: Es gibt kaum Parkplätze, und neue Kurse für chinesische Tanz- und Kampfkünste finden schnell Anhänger (während der Pandemie waren alle weg, jetzt sind sie zurück). In der Nähe werden weitere Geschäftsgebäude für Chinesen fertiggestellt, was zu Verkehrsproblemen führen wird. Die Flugverbindungen nach China sind sehr beliebt – dreimal pro Woche ist die Flugverbindung voll besetzt. Einige schätzen, dass es in Nairobi etwa hunderttausend Chinesen gibt (der Autor glaubt jedoch, dass die Zahl höher ist). Doch der Wettbewerb nimmt zu; auch beim Verkauf von Immobilien wird bereits mit Preiskämpfen gekämpft.

2. Ist „Nach Afrika gehen“ nur ein Mythos – oder geht es eigentlich darum, in einer „kleinen Landstadt im Inland“ sein Auskommen zu sichern?

Der Autor behauptet, dass der Begriff „Nach Afrika gehen“ irreführend ist: Nairobi wirkt wie eine fünftklassige Stadt im Inland – Korruption, clanbasierte Beziehungen (die Einheimischen nutzen ihre Verbindungen), soziale Hierarchien (eine Minderheit kontrolliert die Ressourcen), und die unteren Schichten haben kaum Chancen. Um erfolgreich zu sein, muss man sich den lokalen Regeln anpassen (Verwendung von Kontakten). Diejenigen, die im Inland erfolgreich waren, sind auch in Afrika erfolgreich; diejenigen, die bestimmte Dinge im Inland nicht mögen, kommen dort ebenfalls nicht zurecht. Zum Beispiel hat der ehemalige Mitarbeiter eines Staatsunternehmens mit seinen Verbindungen ein Unternehmen gegründet und verdient mehr als wenn er im Inland Leiter gewesen wäre.

3. Wie teuer ist das Leben in Kenia? Selbst eine tägliche Subvention von 100 US-Dollar reicht nicht aus

Chinesische Essen sind unglaublich teuer: Eine Schüssel Rindfleischnudeln kostet 50 Yuan, und täglich kosten Mahlzeiten etwa 200–300 Yuan. Der Absolvent einer renommierten Universität („985“) erhält eine tägliche Subvention von 100 US-Dollar (ca. 700 Yuan), aber die Miete beträgt bereits 50 US-Dollar (350 Yuan). Nachdem man Essen und Transportkosten abgezogen hat, bleibt kaum etwas übrig. Ein chinesischer Kohlkopf kostet 20 Yuan, und selbst der Markenwein „Moutai“ wird für über 3000 Yuan verkauft. Der Absolvent klagt: „Hier kann man nichts lernen – die Zeitungen müssen immer wieder erfundenen Inhalt veröffentlichen.“

4. Die unterschiedlichen Lebensweisen Chineser in Afrika: Manche verdienen viel Geld, andere sind verwirrt und wollen zurück nach China

  • Der ehemalige Mitarbeiter eines Staatsunternehmens, Herr Wang: Er lebt seit über zehn Jahren in Afrika, seine Kinder studieren in den USA – er hat keine Sorgen. Mit seinen Kontakten verdient er mehr als wenn er im Inland Leiter gewesen wäre und findet, dass es in Kenia „fast immer Frühling“ ist.
  • Der Absolvent der renommierten Universität, Herr Wu: Er wurde von einem börsennotierten Unternehmen geschickt, um den Markt zu untersuchen, aber er fühlt sich überflüssig und möchte zurück nach China – aus Angst, in Afrika faul und veraltet zu werden.
  • Der ehemalige Immobilienentwickler: Er hat im Inland Geschäfte im Wert von mehreren Milliarden Yuan gemacht; in Afrika versucht er, seine Chancen zu nutzen – doch der Autor kritisiert: „Wer hat es im Inland so gut, dass er nach Afrika geht? Das ist nur Gerede.“
  • Herr Zhou: Er hat früher Immobilien im Inland für 20.000 Yuan pro Quadratmeter gekauft; heute will niemand sie mehr – er bereut es, nicht in Kenia Land gekauft zu haben (damals hätte er damit drei Wohnungen kaufen können; jetzt würde er mit den Mieten sein Kapital zurückbekommen).

5. Fünfzehn Jahre: Von der Savanne zum „Zementwald“

Der Autor ist seit fünfzehn Jahren in Afrika – die Savanne vor dem Flughafen Nairobi wurde zu Hochhauskomplexen, Supermärkten und Krankenhäusern; KFC und JAVA-Cafés haben sich auch in den Vororten ausgebreitet. Die Bevölkerung ist jung (vier bis fünf Kinder pro Familie), und neue Märkte entstehen (vor zehn Jahren mussten Windeln verwendet werden, heute sind sie nicht mehr notwendig). Doch der Preis dafür ist hoch: Der ursprüngliche Wald ist verschwunden, es wurde zu einem „Zementwald“. Auch die Jugend des Autors ist vergangen. Am Ende rät er dem 23-jährigen Herrn Ma: „Wenn du Geld verdienst, kauf dir kein Haus im Inland – kauf lieber Land in Kenia.“

Dieser Artikel zeigt keine großen „Mythen“ über das Leben in Afrika, sondern die Realität: Manche finden dort Chancen, andere sind verwirrt und können nicht weg; es gibt Konflikte und Ehrlichkeit – genau wie in einer kleinen Stadt im Inland.