虎嗅

**21,8 Milliarden investiert – In diesem Bereich gibt es derzeit nur 5 Unternehmen, die in der C-Runde befinden sich.**

原文:218亿砸下去,这个赛道目前走到C轮的公司只有5家

Zusammenfassung der Kerninhalte

Synthetische Biologie betrachtet das Leben als programmierbaren Mechanismus und nutzt biologische Methoden, um Medikamente, Materialien, Lebensmittel usw. anstelle petrochemischer Verfahren herzustellen – was grüner und präziser ist. Der globale Markt wächst rasant (mit einem prognostizierten Volumen von 95 Milliarden US-Dollar bis 2034); in China wird das Marktvolumen im Jahr 2025 auf etwa 142 Milliarden Yuan geschätzt. Inländisch gab es 301 Finanzierungen und 110 Unternehmen in diesem Bereich, die jedoch größtenteils noch in der frühen Phase (vor der B-Runde) sind. Nach einem Höhepunkt der Finanzierungen im Jahr 2022 kam es zu einer Abkühlung des Marktes, die sich jedoch im Jahr 2025 wieder verbessert hat – insbesondere im Bereich Lebensmittel. Kapital konzentriert sich auf Plattformen/Tools sowie biobasierte Materialien; der Yangtze-Delta-Raum führt dabei voran, während staatliche Investitionen in Hefei und Institutionen wie Fengrui aktiv sind. Die Branche steht vor Herausforderungen wie dem „Tal des Todes“ beim Übergang von der Laborforschung zur Massenproduktion, langsamer Kommerzialisierung sowie einer Diskrepanz zwischen Kapitalzyklen. Positive Signale sind jedoch die Lockerung der Politik, staatliche Investitionen und die Integration von KI-Technologien; künftig wird es vor allem um die Fähigkeit zur Massenproduktion gehen.

I. Dynamik der Finanzierungen: Vom Enthusiasmus zur Besonnenheit – 2025: Der Durchbruch im Lebensmittelbereich

Die Entwicklung der Finanzierungen in der synthetischen Biologie verlief wie eine Achterbahn: Im Jahr 2021 strömte Kapital herein, 2022 erreichte es einen Höhepunkt (TaiChuang Biology erhielt allein 2,1 Milliarden Yuan in der A+-Runde); in den Jahren 2023 und 2024 halbierte sich das Volumen, kleine Projekte setzten sich fort, aber große Finanzierungen nahmen ab – dies zeigt, dass Kapital nun selektiver wird. Im Jahr 2025 verdoppelte sich die Anzahl der Finanzierungen auf 72 Fälle, das Volumen stieg jedoch nur auf 3,78 Milliarden Yuan. Das Kapital konzentriert sich nicht mehr so stark auf Plattformunternehmen; im Bereich Lebensmittel und Ersatzproteine gab es eine deutliche Zunahme (17 Finanzierungen), beispielsweise erhielt Hongmo Biology, das an HMOs (Human Milk Oligosaccharides) arbeitet, kontinuierlich Investitionen. Der erste Halbjahr 2026 scheint vielversprechend zu sein – doch eine B-Runde von Weiyuan Synthesis in Höhe von 1,5 Milliarden Yuan machte fast 44 Prozent aus; abzüglich dieser Transaktion ist das Wachstum begrenzt. Im Grunde hat sich der Markt vom Konzeptverfolgen zum Fokus auf die praktische Umsetzung verändert.

II. Anwendungsbereiche: Wer zieht das Kapital an? Wer wird langfristig erfolgreich sein?

Die 110 Unternehmen sind in sieben Bereiche unterteilt; die am meisten beachteten sind folgende vier Kategorien:

  • Plattformen/Tools: Sie ziehen das meiste Kapital an (45 %), beispielsweise Weiyuan Synthesis und TaiChuang Biology, die als „biologische Auftragsfabriken“ gelten. Das Problem ist jedoch, dass sie oft zu viele verschiedene Projekte parallel bearbeiten und dadurch nicht spezialisiert genug werden; nach einer Bewertung von über 10 Milliarden Yuan im Jahr 2022 verlangsamte sich die Finanzierung – dies spiegelt Zweifel am kommerziellen Potenzial wider.
  • Biobasierte Materialien: Die teuersten Einzelfinanzierungen gab es in diesem Bereich (Durchschnitt fast 100 Millionen Yuan); insbesondere für PHA (abbaubare Kunststoffe) wurden hohe Beträge investiert – beispielsweise erhielt Blue Crystal Microbiology 2 Milliarden Yuan in acht Finanzierungsrunden. Allerdings sind die Kosten von PHA immer noch höher als bei herkömmlichen Kunststoffen, und die Entwicklung hängt von politischen Maßnahmen (z. B. Plastikbeschränkungen) ab, weshalb sich das Tempo der Finanzierungen verlangsamt hat.
  • Lebensmittel/Ersatzproteine: Im Jahr 2025 gab es einen Durchbruch; Subbereiche wie HMOs und mikrobielle Proteine gewannen an Bedeutung. Hongmo Biology ist das erste Unternehmen in China, das die Sicherheitszulassung für HMOs erhalten hat und weiterhin Finanzierungen erhält; Yixi Biology erhielt 200 Millionen Yuan in der A-Runde. Der Grund dafür sind politische Lockerungen sowie ein Aufschwung des Konsums – doch die Akzeptanz von „synthetisch hergestellten“ Produkten muss noch bewiesen werden.
  • Medizin/Pharmazie: Dieser Bereich ist weniger auffällig, aber sehr vielversprechend; die Entwicklung von Medikamenten verläuft klar, und die Zahlungspartner (Kliniken, Pharmaunternehmen) sind klar definiert. Beispielsweise entwickelt Xiushi Biology biologische Peptidmedikamente – allerdings handelt es sich meist um Ergänzungen zu chemischen Verfahren; echte Innovationen in der Arzneimittelentwicklung stehen noch aus.

III. Woher kommt das Geld? Fengrui führt, staatliche Investitionen werden zum „geduldigen Kapital“

  • Institutionelle Investoren: Fengrui Capital ist mit 15 Beteiligungen weit vorne und hat unter anderem in Blue Crystal Microbiology und Ketaiya Biology investiert; Sequoia China hat ebenfalls in Unternehmen wie Microstructure Works investiert.
  • Staatliche Investitionen: Staatsunternehmen wie Henan Investment und Hefei Jian Tou sind aktiv; insbesondere Hefei setzt das Modell neuer Energietechnologien um (staatliches Vorantreiben kombiniert mit industrieller Integration) und hat in Unternehmen wie Hongmo Biology investiert. Dies zeigt, dass synthetische Biologie als strategischer Industriezweig angesehen wird – unterstützt durch politische Maßnahmen (z. B. das Gesetz zur biologischen Sicherheit von 2025).
  • Industriekapital (CVC): Unternehmen wie Country Garden und Tencent beteiligen sich nur in geringem Umfang, da die Produkte der synthetischen Biologieunternehmen noch in der Pilot- oder Massenproduktionsphase sind und noch keine Zusammenarbeit mit Lieferketten stattfindet.

IV. Die „Schlüsselstufe“ der Branche: Vom Labor zur Massenproduktion – Wer überlebt?

Die größte Herausforderung der synthetischen Biologie besteht darin, den Sprung von der Grundlagenforschung zur Massenproduktion zu schaffen:

1. Skalierung: Im Labor ist die Produktion in geringen Mengen kein Problem – doch bei der Herstellung in großen Mengen sind Stämme instabil, die Ausbeute niedrig und die Kosten für Trennung und Reinigung hoch; dies wird als „Tal des Todes“ bezeichnet.

2. Kommerzialisierung: In der Medizin ist die Zulassung durch klinische Studien notwendig (oft Jahre bis Jahrzehnte); bei Materialien muss man mit den Kosten herkömmlicher Produkte konkurrieren; im Lebensmittelbereich müssen Verbraucher für synthetisch hergestellte Produkte gewonnen werden – keine dieser Herausforderungen ist einfach zu meistern.

3. Diskrepanz zwischen Kapitalzyklen: VC-Fonds laufen in der Regel nach 7–8 Jahren ab, während die Entwicklung synthetischer Produkte 5–10 Jahre dauert. Das Kapital, das in den Jahren 2021 und 2022 investiert wurde, steht nun vor Abzugskräften; wenn Unternehmen keine Massenproduktion erreichen, wird es schwierig sein, weitere Finanzierungen zu erhalten.

Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: Der Bedarf im Lebensmittelbereich nimmt zu, staatliche Investitionen bieten „geduldiges Kapital“ – die Integration von KI-Technologien (z. B. zur Optimierung von Stämmenentwicklung) kann die Entwicklungszeit verkürzen. In Zukunft werden nur Unternehmen erfolgreich sein, die ihre Laborergebnisse in die Massenproduktion bringen können.

Fazit

Synthetische Biologie ist ein vielversprechender Markt – doch derzeit befindet sich die Branche noch in einer Phase des Aufbaus. Die Finanzierungsdaten zeigen, dass sich der Markt vom Konzeptverfolgen zur Bewertung praktischer Lösungen verändert hat: Wer die Probleme der Massenproduktion löst und seine Produkte erfolgreich auf den Markt bringt, wird am Ende erfolgreich sein. Für die Allgemeinbevölkerung könnten in Zukunft mehr Lebensmittel (z. B. HMO-Milchpulver) sowie abbaubare Kunststoffe verfügbar werden – dies sind Zeichen des Fortschritts der Branche. Um jedoch herkömmliche petrochemische Produkte vollständig zu ersetzen, liegt noch ein langer Weg vor uns.