Zusammenfassung der Kerninhalte
In letzter Zeit sind „neu-chinesische Touristenattraktionen“ landesweit sehr beliebt geworden, doch die meisten davon stecken in der Falle, nach einem festen Muster zu handeln: Die Kombination aus antiken Gebäuden, NPC-Karaktern im traditionellen Stil und Darbietungen ist immer wieder dasselbe – die Besucher haben danach keine Erinnerungspunkte mehr. Erfolgreiche Beispiele wie die „He Tou Old Street“ oder die „Langya Ancient City“ hingegen setzen auf das einzigartige kulturelle Erbe der jeweiligen Regionen: Die „He Tou Old Street“ bezieht sich auf die „Tang-Kultur“ von Tangshan, während die „Langya Ancient City“ die verschwommenen Traditionen von Langya in eine klare Struktur umsetzt. Jetzt befindet sich die Branche in einer Umstrukturierungsphase – nur indem man langsamer vorgeht und auf das lokale Kulturerbe setzt, kann man vermeiden, zu einem „ästhetischen Betrug“ zu werden.
Ein: Die immer gleichen „Muster-Touristenattraktionen“ – schön, aber seelenlos
Viele der neuen chinesischen Touristenattraktionen wirken wie „Fertigprodukte“: Es gibt antike Gebäude mit kunstvollen Verzierungen, NPC-Karakter tragen traditionelle Kleidung, verkaufen Waren oder führen traditionelle Spiele durch, und die Darbietungen bestehen aus ähnlichen Gesängen und Tänzen. Die Besucher machen Fotos, vergessen aber am nächsten Tag, in welcher Stadt sie waren – schließlich sind alle Interaktionen gleich: Glücksspielhäuser verwenden Silbermünzen, Stickerei-Bauwerke werfen Stickbälle, und selbst die Bewegungen und Gesichtsausdrücke der NPC-Karakter scheinen aus demselben Vorbild kopiert zu sein. Solche Attraktionen streben nur nach attraktiven Bildern und kurzfristigem Publikumsturnus, ohne den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.
Zwei: Der „Seele-Code“ erfolgreicher Touristenattraktionen – das lokale Kulturerbe ist der entscheidende Faktor
Die wirklich beliebten neuen chinesischen Touristenattraktionen verwenden zwar auch das Muster aus antiken Gebäuden, NPC-Karaktern und Darbietungen, aber ihr Kern besteht aus dem einzigartigen lokalen Kulturerbe:
- He Tou Old Street: Sie nutzt die Geschichte des Ortes – der Name „Tangshan“ stammt von einer Belohnung durch Kaiser Li Shimin während seiner Feldzüge im Osten. Die Attraktion konzentriert sich auf die „Tang-Kultur“ und lokale Spezialitäten wie „Taoshan Laozi“-Brote sowie historische Darbietungen wie „Kaiser Tangs Feldzug nach Osten“ oder „Die Kaiserin Cao der Großen Tang-Dynastie“. Die Besucher können sogar tiefgreifende Gespräche mit einem NPC-Karaktier führen, der die Rolle von Li Bai übernimmt, und spüren so, dass dies wirklich „Tangshan ist“.
- Langya Ancient City: Sie nutzt die verschwommenen Erinnerungen an die Serie „Langya Bang“, um berühmte Persönlichkeiten wie Zhuge Liang oder Wang Xizhi hervorzuheben und zeigt, dass Langya nicht nur der Hintergrund einer Fernsehserie ist, sondern ein Ort voller talentierter Menschen.
Der Erfolg dieser Attraktionen beruht nicht auf dem Nachahmen von Mustern, sondern darauf, das Kulturerbe in die lokale Gemeinschaft zu integrieren.
Drei: Warum kopieren viele einfach nur? Der Drang nach schnellen Gewinnen ist der Grund
Warum verwenden die meisten Touristenattraktionen trotzdem immer dasselbe Muster? Es liegt an dem Widerspruch zwischen Schnelligkeit und Langsamkeit:
- Geschäftsmentalität: Die Entwicklung eines echten kulturellen Kerns erfordert Zeit (z. B. Recherche in historischen Quellen, Suche nach lokalen Besonderheiten), während das Nachahmen von Mustern Zeit und Mühe spart – man kopiert einfach das, was erfolgreich ist, um kurzfristig Publikum zu gewinnen.
- Druck durch Interessen: Behörden wollen Leistung sehen, Investoren erwarten Renditen, Betreiber benötigen Cashflow; Projekte müssen innerhalb von drei bis fünf Jahren profitabel sein. Niemand möchte warten, bis das Kulturerbe der Attraktion langsam entsteht; daher bevorzugt man schnelle Gewinne durch das Nachahmen anderer Modelle.
Solche Attraktionen haben jedoch keine eigene Identität und folgen nur den aktuellen Trends – am Ende werden sie von den Besuchern als „schön, aber nicht authentisch“ abgetan.
Vier: Die Umstrukturierungsphase hat begonnen – nur durch langsames Vorgehen kann man überleben
Die neuen chinesischen Touristenattraktionen sind inzwischen seit fünf bis sechs Jahren populär; die Besucher haben jedoch eine gewisse „Geschmacksmüdigkeit“ entwickelt, und die Branche steht vor einer Umstrukturierung. Der Schlüssel zum Erfolg ist:
- Langsamer Vorgehen: Man sollte nicht mehr nach schnellen Ergebnissen streben, sondern Zeit investieren, um Inhalte mit Seele zu schaffen. Zum Beispiel lernt der NPC-Karaktier von He Tou Old Street täglich Gedichte von Li Bai aus und versucht, die Rolle wirklich zu verstehen – erst dann kann er ein echtes Gespräch mit den Besuchern führen.
- Integration des lokalen Kulturerbes: Man sollte kopierte Elemente (NPC-Karakter, Darbietungen) mit dem lokalen Erbe verbinden. Zum Beispiel könnte der Li-Bai-Karaktier von He Tou Old Street auf Fragen der Besucher reagieren, weil seine Rolle eng mit der Tang-Kultur von Tangshan verbunden ist – nicht nur durch das mechanische Auswendiglernen von Gedichten.
- Anspruchsvollere Besucher: Heutzutage fragen die Besucher: „Gibt es hier etwas, das wirklich zu dieser Stadt gehört?“ Wenn die Antwort ausbleibt, erkennen sie, dass es sich um einen „ästhetischen Betrug“ handelt.
Nur die neuen chinesischen Touristenattraktionen, die den Besuchern ein echtes Erlebnis bieten und ihnen zeigen, dass dies wirklich „die Stadt XX ist“, werden in Zukunft überleben können.
(Das Ganze wird in einfachem Sprachstil dargestellt, sodass auch Laien ohne finanzielle oder kulturelle Vorkenntnisse den aktuellen Stand und die zukünftige Richtung der neuen chinesischen Touristenattraktionen verstehen können.)