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**WWDC 2026: Siri hat endlich seine „Aufgaben“ erledigt – allerdings muss man in China bis zum nächsten Mal warten.**

原文:WWDC2026,Siri 终于交作业了,但国区得等下一次花季

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die WWDC 2026 war die letzte Veranstaltung unter der Leitung von Apple-CEO Tim Cook; sein Nachfolger John Ternus tritt im September sein Amt an. Der Höhepunkt der Konferenz war die verspätete Aktualisierung von Siri – dem AI-System: Apple hat gemeinsam mit Google ein Dual-Mode-Modell (Gerätebene + privater Cloud) entwickelt, das Siri von einem „Sprachbefehlswerkzeug“ zu einem unabhängigen AI-Assistenten mit Kontextverständnis, Bildwahrnehmung und Fähigkeiten zur Arbeit über verschiedene Anwendungen verwandelt. Allerdings stehen die Nutzer in China vorerst ohne diese Funktion da (optimistische Schätzung: erst nächstes Jahr). Weitere kleine Updates umfassten auch eine Anpassung der Ecken der Mac-Displays sowie Andeutungen darüber, dass Apple möglicherweise die Integration externer AI-Lösungen ermöglichen wird.

1. Cook verabschiedet sich: Die letzte WWDC – mit einer „Aufgabe“ für den Nachfolger

Für Cook war diese WWDC von besonderer Bedeutung: Während seiner Amtszeit führte er Apple zu weltweit führenden Positionen in der Lieferkettenmanagement-Strategie, verdreifachte die Service-Einnahmen (App Store, Apple Music usw.) und machte den Schutz der Privatsphäre zu einem Kernmerkmal des Unternehmens, wodurch Apple zu einem der Unternehmen mit dem höchsten Marktwert weltweit wurde. Doch bevor er ging, hinterließ er eine Aufgabe, die zwei Jahre lang aufgeschoben wurde: die Aktualisierung von Siri’s AI-System.

Apple hatte bereits 2024 angekündigt, Apple Intelligence (die AI-Version von Siri) zu veröffentlichen – doch in der Zwischenzeit haben ChatGPT und Gemini den Arbeitsalltag sowie mobile Betriebssysteme weitgehend beeinflusst, während Siri immer noch unzureichend entwickelt ist. In China gibt es sogar keinen Zugang zu diesen Funktionen; Nutzer aus Singapur bemerken, dass Siri im Vergleich zu ChatGPT deutlich weniger nützlich ist. Ob es dem neuen CEO Ternus gelingt, Siri wieder zum führenden AI-Dienst zu machen, bleibt abzuwarten.

2. Das verspätete Siri-AI-Update: Von einem „Sprachfernbediener“ zu einem „intelligenten Assistenten“

Früher funktionierte Siri eher wie ein einfacher Sprachfernbediener – er konnte nur Aufgaben wie das Einrichten von Weckern, das Abfragen des Wetters oder die Steuerung der Musik ausführen. Mit dem neuen Update ist Siri endlich zu einem echten AI-Assistenten geworden:

  • Unabhängiges App-Format + Mehrfachgespräche: Siri ist nun als eigenständige App verfügbar und kann längere Gespräche führen; die Gesprächsprotokolle werden auf allen Apple-Geräten synchronisiert.
  • Kontextverständnis: Wenn Sie beispielsweise sagen: „Suche nach einem Foto vom Van Gogh-Museum, das ich 2018 in den Niederlanden aufgenommen habe“, erinnert sich Siri an Ihre Reise und die Bildinformationen und findet das entsprechende Foto für Sie (zuvor erfolgte die Suche nur anhand von Schlüsselwörtern).
  • Bildwahrnehmung: Wenn Sie ein Bild oder einen Chatverlauf betrachten, kann Siri die Inhalte erkennen und Ihnen bei Übersetzungen, Zusammenfassungen oder der Suche nach Informationen helfen (ähnlich wie die Desktop-Versionen von Gemini).
  • Funktionen über verschiedene Anwendungen: Wenn Sie beispielsweise sagen: „Organisiere die Notizen vom letzten Wochenende und sende sie mir per E-Mail“, kann Siri gleichzeitig auf die Notiz- und E-Mail-Apps zugreifen, um die Aufgabe auszuführen. Dies ist eine der einfachsten Aufgaben für Betriebssystemhersteller – doch aufgrund der großen Nutzerzahl und hoher Sicherheitsanforderungen besonders schwierig zu realisieren; genau deshalb wurde die Aktualisierung bei Apple zwei Jahre lang verzögert.

3. Kooperation von Apple und Google: Ein Dual-Mode-AI-System, das sowohl benutzerfreundlich als auch privatschützend ist

Die Grundlage für diese Aktualisierung bildet die Zusammenarbeit zwischen Apple und Google: Die beiden Unternehmen haben gemeinsam ein neues Basismodell entwickelt, das sowohl auf der Geräteebene als auch in einem privaten Cloud-System läuft.

  • Gerätebene: Sensitive Daten (wie Fotos oder E-Mails) werden lokal auf dem Gerät verarbeitet und nicht in den Cloud gesendet, um die Privatsphäre zu schützen.
  • Privater Cloud: Komplexere Aufgaben (wie Suchvorgänge im Internet oder Berechnungen mit großen Modellen) werden in den Clouds von Apple und Google durchgeführt; die Daten bleiben dabei verschlüsselt.

Dieses Konzept löst das Problem der mangelnden Rechenleistung bei früheren Siri-Versionen und erfüllt gleichzeitig Apples Anforderungen an Datenschutz. Der Autor bewertet die Leistung mit 80 Punkten – doch für die Nutzer in China ist Siri vorerst nutzlos (aufgrund von Lokalisierungsproblemen und gesetzlichen Beschränkungen).

4. Enttäuschung der chinesischen Nutzer: Der neue Siri ist noch „im Entwurf“ – müssen wir bis nächstes Jahr warten?

Für die chinesischen Nutzer bedeutet diese Aktualisierung vorerst nichts: Der neue Siri ist nur in bestimmten Regionen verfügbar; in China gibt es sogar keinen Zugang zu den neuen Funktionen. Der Autor kommentiert ironisch, dass die Verbesserungen noch „in Webseiten und Präsentationen“ stecken – optimistische Schätzungen sehen erst nächstes Jahr einen Einsatz vor.

Der Grund für die Verzögerung könnte darin liegen, dass die Lokalisierung von Siri auf die chinesische Sprache sowie die Anpassung an die nationalen Datenschutzgesetze viel Zeit in Anspruch nimmt. Selbst wenn der neue Siri verfügbar wird, ist unklar, ob er wirklich besser als ChatGPT sein wird; Nutzer aus Singapur bezeichnen ihn als nutzlos.

5. Der nächste Schritt für Apples AI-Entwicklung: Von „Selbstentwicklung“ zur „Verwaltung mehrerer AI-Lösungen“

Die Aktualisierung deutet auch auf die zukünftige Richtung von Apples AI-Strategie hin: Apple wird nicht nur eigene AI-Lösungen entwickeln, sondern auch andere AI-Dienste integrieren. Laut Informationen aus der Entwicklergemeinschaft wird iOS 27 neue Erweiterungsmöglichkeiten bieten – beispielsweise könnte das System bei einer Frage an Siri die Antwort an externe Modelle wie ChatGPT oder Gemini übergeben; auch Apples eigene Schreib- und Bildbearbeitungswerkzeuge könnten für externe AI-Dienste zugänglich gemacht werden.

Das bedeutet, dass Apple von einem Anbieter eigener AI-Lösungen zu einem Manager dieser Technologien wird: Siri könnte künftig automatisch das am besten geeignete AI-System auswählen, um Aufgaben zu erledigen (z. B. ChatGPT für die Texterstellung oder Gemini für die Bildanalyse). Dieses Konzept nutzt die Vorteile des Apple-Ecosystems und kompensiert gleichzeitig die Schwächen des eigenen AI-Systems.

Insgesamt zeigt die WWDC 2026, dass Apple endlich im Bereich der KI aufschließt – doch die chinesischen Nutzer müssen noch etwas länger warten. Die Ära von Tim Cook ist vorbei; ob es dem neuen CEO Ternus gelingt, Siri tatsächlich zum zentralen AI-Dienst des Apple-Ecosystems zu machen, bleibt abzuwarten.