虎嗅

**„Der iPhone unterstützt endlich Siri – doch die inländischen Modelle erhalten keine exklusive Premiere. Der Wecker ist die größte Überraschung.“** *(The iPhone finally supports Siri; however, domestic models miss out on the exclusive launch. The alarm function is the biggest surprise.)*

原文:iPhone 终于支持Siri AI,但国行无缘首发,闹钟成为最大惊喜

Zusammenfassung der Kerninhalte

Apple hat auf der WWDC 26 das iOS 27-System sowie die neue Apple Smart Technology (mit einer Verbesserung der Siri-AI als Kernfunktion) vorgestellt. iOS 27 legt den Schwerpunkt auf „Optimierungen und Fehlerbehebungen“, wodurch das System flüssiger und benutzerfreundlicher wird; die Apple Smart Technology hingegen ist der Hauptaugenmerkspunkt dieser Präsentation – sie integriert die KI tief in das System, die Apps und die Hardware, sodass komplexe Aufgaben ausgeführt werden können. Allerdings sind diese AI-Funktionen aufgrund gesetzlicher Vorgaben in China vorerst nicht verfügbar. Zudem deutete Apple mit iCloud+ an, dass eine mögliche Bezahlung für AI-Dienste besteht, und öffnete die Plattform für Drittanbieter, um deren Apps mit AI-Funktionen auszustatten.

I. iOS 27: Keine großen Veränderungen – nur mehr Benutzerfreundlichkeit

iOS 27 weist keine grundlegenden Neuerungen auf, sondern behebt bestehende Probleme:

  • Das „Flüssigglas“ lässt sich anpassen: Das Design mit flüssigem Glas war zwar optisch ansprechend, aber aufwendig in der Leistung. Jetzt kann die Transparenz eingestellt werden; es ist auch wieder möglich, zum früheren matten Glasdesign zurückzukehren. Die Symbole verfügen außerdem über zusätzliche Lichteffekte.
  • Systemgeschwindigkeit verbessert: Apps starten 30% schneller (einschließlich solcher von Drittanbietern wie WeChat und TikTok), das Öffnen des Albums nach dem Fotografieren geht um 70% schneller, und der Fehler mit Frameratenverlusten in iOS 26 wurde endlich behoben.
  • Die Suchfunktion verstehet dich besser: Im Hintergrund werden die Fotos und E-Mails auf deinem Handy indiziert, sodass du das gesuchte Inhaltsmaterial präzise findest – zum Beispiel werden sofort Fotos vom letzten Geburtstag angezeigt.
  • Erweiterte Funktionalitäten im iCloud-System: Das gemeinsame Album über iCloud+ unterstützt nun auch das Hochladen von Fotos auf Android- und Windows-Geräte; es ist nicht mehr mühsam, Bilder an Nicht-Apple-Nutzer zu senden.
  • Kleine, aber praktische Verbesserungen: Die AirPods lassen sich hinsichtlich der Soundeffekte individuell einstellen, die Uhr-App bietet Weckfunktionen für Feiertage (auch an Feiertagsausfällen), und die Wetterapp zeigt Daten in Form von Balkendiagrammen deutlicher an.

II. Siri AI ist endlich „erwachsen“: Von einer reinen Antwortfunktion zu einem hilfreichen Assistenten

Siri war früher eher wie ein „künstlicher Idiot“ – diesmal hat sie jedoch wirklich Fortschritte gemacht:

  • Eigene App: Du kannst die vergangenen Gesprächshistorien einsehen und das Gespräch an der Stelle fortsetzen; die Dialoge werden zwischen iPhone, iPad und Mac synchronisiert.
  • Der „Dynamic Island“ als neuer Einstiegspunkt: Wenn du von der Mitte des Bildschirms nach unten scrollst, wird der Dynamic Island zu einem dunklen Eingabefeld, über das du Befehle geben kannst (z. B. „Plan eine Fußball-WM-Party“). Siri erstellt dann Menüs, schreibt Einladungen für Gruppenchats und setzt Erinnerungen; sie verbindet Suchvorgänge mit Musik- und Navigationsfunktionen.
  • Siri kann den Bildschirm sowie den Kontext erkennen: Sie erkennt beispielsweise Orte auf Fotos und plant Routen anhand von Adressen, die Freunde senden; bei Telefonaten mit Fluggesellschaften wird sie automatisch auf E-Mails zur Buchung hinweisen.
  • Realistische Demonstrationen: Bei der Präsentation wurden Absichtlich Fehler wie langsame Reaktionen und Frameratenverluste gezeigt, um zu verhindern, dass die Leute denken, die Funktionen wären im Voraus aufgezeichnet (schließlich gab es solche Probleme bereits vor zwei Jahren).
  • Exklusive Funktionen für iPhone Air und 17 Pro: Diese Modelle nutzen die leistungsstärkste lokale KI; Siri spricht natürlicher, die Stimme lässt sich anpassen, und die Transkriptionsfunktion ist genauer (auch bei Zeichensetzung und Groß-/Kleinschreibung).

III. KI in allen Apple-Apps: Jede App wird zu einem „hilfreichen Assistenten“

Apple hat die KI in nahezu alle gängigen Apps integriert:

  • Safari: Ähnliche Webseiten werden automatisch zusammengefasst (z. B. alle Reiseberichte); es werden auch Neuigkeiten zu Produkten sowie Informationen zu Konzertkarten angezeigt; außerdem kann Siri mit natürlicher Sprache Erweiterungen erstellen (z. B. „Speichere die Rezepte aller Kochseiten“.
  • Nachrichten/E-Mails/Kalender: Aktivitätsinformationen aus SMS werden automatisch im Kalender eingetragen; bei Gesprächen werden passende Fotos vorgeschlagen; du kannst beispielsweise einfach sagen: „Planen wir einen Kaffee am Mittwochnachmittag um 15 Uhr unten beim Unternehmen“ – der Kalender erstellt dann den vollständigen Terminplan.
  • Home-App: Die KI versteht die Bilder, die von den Kameras aufgenommen werden; wenn du nach einem bestimmten Bild suchst, findet sie passende Ausschnitte aus mehreren Kameras; außerdem ordnet sie Benachrichtigungen der Smart Home-Geräte automatisch.
  • Foto- und Bildfunktionen: Fotos können von großen Objekten bereinigt werden, Bilder können erweitert werden (z. B. Lücken in Landschaftsfotos gefüllt) oder aus einer flachen in eine dreidimensionale Ansicht umgewandelt werden; die in der „Foto- und Bildfunktion“ erstellten Bilder sind hochwertiger, und es ist möglich, Objekte auszuwählen und zu bearbeiten. Diese Funktionen sind jedoch täglich begrenzt verfügbar – iCloud+-Kunden können diese Funktionen häufiger nutzen.

IV. Bedauern für Nutzer in China: Diese AI-Funktionen sind vorerst nicht verfügbar

  • Gesetzliche Vorgaben: Apple erklärt, dass aufgrund gesetzlicher Einschränkungen die Siri-AI sowie andere Funktionen der Apple Smart Technology vorerst nicht genutzt werden können. Wir haben die Entwicklerversion für chinesische Geräte getestet und stellten fest, dass die AI-Funktionen praktisch unverändert geblieben sind.
  • Modellbeschränkungen: Die leistungsstärkste lokale KI ist nur auf iPhone Air und 17 Pro verfügbar; Kollegen, die ein iPhone 16 Pro gekauft haben, sind enttäuscht – sie mussten viel Geld ausgeben, können aber nicht die fortschrittlichsten Funktionen nutzen.
  • Veröffentlichungsrhythmus: Normale Nutzer müssen bis später in diesem Jahr auf die Beta-Version der Siri-AI warten; zudem ist diese Version zunächst nur auf Englisch verfügbar – auch in der EU sind die Funktionen noch nicht verfügbar.

V. Apples Strategie mit KI: Durch Vertrauen und ein geschlossenes Ökosystem Geld verdienen

Apples KI-Strategie besteht darin, die Nutzer an das Unternehmen zu binden, statt einfach mehr leistungsstarke Modelle zu entwickeln:

  • Privatsphäre als Trumpf: Die KI läuft entweder lokal auf dem Handy (ohne Datenübertragung) oder über Apples privaten Cloud (verschlüsselter Datentransfer); Nutzer vertrauen darauf, dass Apple ihre Fotos und E-Mails nicht weitergibt.
  • iCloud+ als Eintrittspunkt für AI-Dienste: Die Funktionen der „Foto- und Bildfunktion“ sind täglich begrenzt nutzbar; iCloud+-Kunden können höhere Nutzungsrechte erwerben – in Zukunft wird iCloud+ nicht nur Speicherplatz, sondern auch AI-Dienste anbieten.
  • Geschlossenes Ökosystem: Es wird Drittanbietern ermöglicht, ihre Apps mit Siri zu integrieren (z. B. Bestellung von Essen oder Hotels über Siri); dadurch bleiben die Nutzer an Apples Ökosystem gebunden, und auch Entwickler sind bereit, Apple zu folgen.

Insgesamt hat Apple die KI nicht als „neue Trendrichtung“ verfolgt, sondern sie in das System integriert, um das iPhone von einem einfachen Gerät zum zentralen Punkt für die Verwaltung des digitalen Lebens der Nutzer zu machen. Nur die Nutzer in China müssen noch etwas warten – bis die gesetzlichen Vorgaben und die Lokalisierungsarbeiten abgeschlossen sind.