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Wie sieht es mit der Umsetzung der 60-tägigen Zahlungsfrist aus? Neueste Daten von 18 Automobilherstellern: Die gesamten Verbindlichkeiten und Wechsel werden auf über 1 Billion Yuan geschätzt, die durchschnittliche Umschlagzeit hat sich auf 216 Tage erhöht – mehr als die Hälfte der Automobilhersteller weist eine verlängerte Zahlungsperiode auf.

原文:60天账期落地情况如何?18家车企最新数据:应付账款及票据合计超1万亿元,平均周转天数升至216天,超半数车企周期延长

Zusammenfassung der Kerninhalte

Letztes Jahr versprachen 17 führende Automobilhersteller, die Zahlungsfristen gegenüber ihren Zulieferern auf 60 Tage zu verkürzen. Die Finanzberichte des ersten Quartals dieses Jahres zeigen jedoch, dass sich der Gesamtbetrag der ausstehenden Zahlungen bei 18 börsennotierten Automobilherstellern zwar um 87,5 Milliarden Yuan verringert hat, die durchschnittliche Zahlungsfrist jedoch um 27 Tage auf 216 Tage verlängert hat – ein Widerspruch zwischen sinkendem Gesamtbetrag und längerer Zahlungsfrist. Nur vier Automobilhersteller konnten ihre Zahlungsfristen tatsächlich verkürzen (z. B. Li Auto um 45 Tage), während die meisten weiterhin Verlängerungen verzeichnen (z. B. Haima um 480 Tage). Der China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) gibt an, dass die meisten wichtigen Automobilhersteller die Vorgaben von 60 Tagen bereits erfüllen, jedoch einige Hersteller ihre Zahlungsfristen indirekt verlängern und unter Kapitalmangel leiden. Die Umsetzung einer Zahlungsfrist von 60 Tagen stellt in Wirklichkeit einen „harten Kampf um das Bargeld“ dar; die meisten Automobilhersteller verfügen über keine ausreichenden Bargeldreserven, um ihre Verbindlichkeiten zu decken.

Das „Seltsame Phänomen“ der Umsetzung der Versprechen: Weniger Geld – aber längere Wartezeiten?

Viele Menschen fragen sich: Wenn der Gesamtbetrag der ausstehenden Zahlungen sinkt, sollte die Zahlungsfrist nicht eigentlich kürzer werden? Die Berechnung der Zahlungsfrist (die Dauer des Umlaufs) erfolgt nach dem Prinzip „Bargeld, das man den Zulieferern schuldet, geteilt durch die täglichen Einkäufe“. Wenn der Gesamtbetrag der ausstehenden Zahlungen eines Automobilherstellers sinkt, aber die Einkaufsmenge noch stärker abnimmt, kann die Zahlungsfrist sogar länger werden. Zum Beispiel ist der Gesamtbetrag der ausstehenden Zahlungen bei 18 Automobilherstellern im ersten Quartal um 87,5 Milliarden Yuan gesunken, während sich das Gesamtumsatzvolumen noch deutlicher verringert hat, was zu einer Verlängerung der durchschnittlichen Zahlungsfrist von 189 Tagen am Jahresende auf 216 Tage führte. Ein Beispiel: Wenn man im letzten Jahr monatlich 1 Million Yuan eingekauft und 2 Millionen Yuan an die Zulieferer geschuldet hat (Zahlungsfrist: 60 Tage), und dieses Jahr monatlich nur 500.000 Yuan eingekauft und 1,5 Millionen Yuan schuldet (Zahlungsfrist: 90 Tage), erklärt dies den Anstieg der Zahlungsfrist.

Unterschiedliche Leistungen der Automobilhersteller bei der Einhaltung der Zahlungsfristen

  • Die wenigen, die es geschafft haben: Nur vier Automobilhersteller konnten ihre Zahlungsfristen verkürzen – insbesondere Li Auto (von 207 Tagen im zweiten Quartal auf 162 Tage, eine Verkürzung um 45 Tage), Geely, GAC und BAIC BluePark.
  • Diejenigen, die zurückliegen: Haima Auto hat eine Zahlungsfrist von 480 Tagen (um 229 Tage länger als im zweiten Quartal), Zotye 461 Tage (um 132 Tage länger) und Xpeng sogar um 125 Tage.
  • Besondere Fälle mit steigenden Verbindlichkeiten: Bei SAIC, Chery und NIO sind die ausstehenden Zahlungen sogar gestiegen – SAIC aufgrund eines Anstiegs der Verkäufe (Zusatz von 20,5 Milliarden Yuan in drei Quartalen), Chery um 22,3 Milliarden Yuan (Zuwachs von 21%), und NIO aufgrund einer stärkeren Verhandlungsposition durch höhere Liefermengen (Zusatz von 19 Milliarden Yuan, Zuwachs von 54%).

Drei Haupthindernisse bei der Umsetzung der Zahlungsfristen

1. Mangel an Geld: Eine Verkürzung der Zahlungsfrist bedeutet, dass die Automobilhersteller schneller zahlen müssen – doch die meisten verfügen nicht über ausreichend Bargeld. Beispiele: SAIC, BYD und Chery haben keine ausreichenden Bargeldreserven (einschließlich eingeschränkter Mittel und kurzfristiger Investitionen), um ihre Verbindlichkeiten zu decken; nur Hersteller wie Seres und Li Auto können dies vollständig leisten.

2. Unzureichende interne Koordination: Die Umsetzung einer Zahlungsfrist von 60 Tagen erfordert die Zusammenarbeit von Finanzabteilungen, Einkaufsabteilungen und Produktionsabteilungen – beispielsweise müssen Einkäufe rechtzeitig abgerechnet und Zahlungen pünktlich erfolgen. Bei vielen Automobilherstellern funktionieren die internen Prozesse jedoch nicht reibungslos.

3. Indirekte Verlängerung der Zahlungsfristen durch „Wortspiele“: Einige Automobilhersteller behaupten zwar, eine Zahlungsfrist von 60 Tagen einzuhalten, aber die Berechnungsgrundlage ist falsch (z. B. wird nicht ab dem Zeitpunkt der Lieferung und Abnahme gerechnet, sondern erst ab dem Erhalt der Rechnungen oder nach der zentralen Abrechnung). Dadurch erhalten die Zulieferer das Geld oft erst viel später als geplant. Einige Hersteller fordern außerdem von den Zulieferern Preisnachlässe, um die Zahlungsfristen zu verkürzen.

Was tun die Automobilhersteller, um die Zahlungsfristen zu verkürzen?

  • Industrielle Anstrengungen: Laut der CAAM haben die meisten der 17 versprochenen Hersteller die Zahlungsfristen auf unter 60 Tage reduziert (durchschnittlich auf 54 Tage); vier Hersteller liegen unter 50 Tagen.
  • Aktionen der Automobilhersteller: Viele haben spezielle Teams eingerichtet, um die Prozesse zu verbessern (z. B. durch den Wechsel von monatlichen zu zehntäglichen Abrechnungen oder die Verwendung von Systemen zur automatischen Zahlung, um menschliche Fehler zu minimieren). Einige haben sogar spezielle Mittel in Höhe von mehreren Milliarden Yuan bereitgestellt, um die Zahlungen an die Zulieferer zu tätigen. BYD gibt beispielsweise an, dass sich ihre Zahlungsfristen kontinuierlich verbessert haben und unter dem Branchendurchschnitt liegen.

Die Bedeutung der Zahlungsfristen für die gesamte Automobilindustrie

Die Zahlungsfrist ist von entscheidender Bedeutung für die Zulieferer – kleine Zulieferer benötigen das Geld der Automobilhersteller, um Löhne zu zahlen und Rohstoffe zu kaufen. Wenn Automobilhersteller mit der Zahlung in Verzug geraten, können diese Insolvenz gehen, was wiederum die Lieferung von Komponenten an die Automobilhersteller beeinträchtigen kann. Der CAAM betont daher, dass eine angemessene Zahlungsfrist die Grundlage für einen gesunden Wirtschaftskreislauf in der Industrie darstellt. Obwohl es Fortschritte gibt, sind die Probleme bei einigen Herstellern noch nicht gelöst – der „Kampf um das Bargeld“ muss weitergeführt werden. Entweder müssen die Automobilhersteller mehr Bargeld beschaffen oder ihre Prozesse weiter optimieren; andernfalls bleibt das Versprechen einer Zahlungsfrist von 60 Tagen nur leeres Gerede.

(Der vollständige Text ist in verständlicher Sprache verfasst, ohne Fachbegriffe – auch Laien können die Logik und Probleme hinter den Zahlungsfristen der Automobilhersteller leicht nachvollziehen.)