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Inneninformationen: Es werden große Veränderungen bei den zentralisierten Ausschreibungen geben – Originalmedikamente dürfen nun teilnehmen, was das Chaos der niedrigen Preise beenden wird.

原文:内部消息:集采将有大变化,放原研药进场,终结低价内卷乱象

Zusammenfassung der Kerninhalte

Das Entwurfstext zur 12. Runde der nationalen Ausschreibungen ist durchgesickert und enthält im Vergleich zu den ersten elf Runden fünf wesentliche Verbesserungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Bekämpfung des blinden Preiskampfs, dem Erhalt von Marktzugangs für Originalpräparate sowie der Übernahme der Patentrechtsverantwortung durch Generikafirmen. Durch die Festlegung von Preiszielen und die Anpassung der Auswahlregeln werden die Ausschreibungen fairer und gerechter gestaltet. Es wird nicht mehr ausschließlich nach dem Preissenkungsbereich gesucht, sondern auch auf Qualität, klinische Bedürfnisse und den Marktwettbewerb Rücksicht genommen.

Detaillierte Analyse

1. Patentrechtsstreitigkeiten bei Generikapräparaten: Die Unternehmen tragen die Verantwortung selbst

Früher musste die Krankenversicherungsbehörde bei Patentproblemen entscheiden, ob ein Generikum eine Rechtsverletzung darstellt, was zu Verzögerungen führte (beispielsweise wurde Sacubitril/Valsartan letztes Jahr aufgrund von Patentrisiken ausgeschlossen). Die neuen Regeln besagen: Generikafirmen, die an den Ausschreibungen teilnehmen möchten, müssen eine „Zusage ohne Rechtsverletzung“ abgeben. Wenn nach der Auswahl festgestellt wird, dass sie gegen das Patent verstoßen, wird ihre Teilnahme widerrufen und ihre Qualifikation gestrichen.

Beispielsweise wurde das Patent für die Kernform von Sacubitril/Valsartan (Originalpräparat von Novartis, Jahresumsatz fast 8 Milliarden) bis 2031 verlängert, doch nun behaupten acht inländische Unternehmen, sie könnten das Patent umgehen. Nach den neuen Regeln können diese Unternehmen teilnehmen, müssen aber die Folgen einer Rechtsverletzung selbst tragen. Dies gibt den Generikafirmen die Möglichkeit, früher am Markt zu sein (ohne auf das Ablaufdatum des Patents warten zu müssen), und entlastet die Krankenversicherung von der Entscheidungsfindung bezüglich Patentfragen, da nur Unternehmen mit technischer Kompetenz teilnehmen.

2. Rückkehr von Originalpräparaten: Patienten können nun Importpräparate wählen

Früher wurden bei Ausschreibungen ausschließlich Preisfaktoren berücksichtigt; aufgrund hoher Kosten wurden Originalpräparate ausgeschlossen, und Patienten mussten Importpräparate selbst bezahlen. Jetzt gibt es zwei Veränderungen:

  • Pilotprojekt in Shanghai mit fester Erstattungshöhe: Originalpräparate kommen wieder in die Krankenhausapotheken, und die Krankenversicherung übernimmt einen festen Betrag der Kosten; der überschüssige Teil muss vom Patienten getragen werden (z. B. 100 Euro für ein Importpräparat, die Krankenversicherung zahlt 50 Euro, der Patient zahlt den Rest).
  • Neue Ausschreibungsregeln ermöglichen das „Wiederauftauchen“ von Originalpräparaten: Auch Originalpräparate, deren Angebote nicht ausgewählt wurden, können sich durch Preisnachlässe qualifizieren und in die Krankenhausapotheken gelangen – auch wenn keine Mengenverpflichtungen bestehen.

Dies bedeutet für Patienten mehr Auswahlmöglichkeiten (sie können mehr Geld ausgeben, um bessere Medikamente zu erhalten), und Generikapräparate müssen nicht mehr extrem niedrige Preise anbieten, um die Originalpräparate zu verdrängen – schließlich sind diese weiterhin auf dem Markt, und der Wettbewerb dreht sich nun eher um Qualität als um Preis.

3. Festlegung von Preisober- und Untergrenzen: Blinder Preiswettbewerb gehört der Vergangenheit an

Früher boten Unternehmen bei Ausschreibungen extrem niedrige Preise an (z. B. Dopaminhydrochlorid von Beijing Fukang Ren, deren Produktionskapazität nach der Auszeichnung nicht ausreichte). Die neuen Regeln setzen Preisober- und Untergrenzen:

  • Untergrenze: Das System verwendet den höheren Wert zwischen dem „niedrigsten Angebot“ und dem „Durchschnittspreis minus einem Standardabweichungsbereich“ als Preisziel; der ausgewählte Preis darf das Ziel nicht überschreiten (z. B. Durchschnittspreis 10 Euro, Standardabweichung 2 Euro – ein Angebot von 5 Euro führt zum Ausschluss).
  • Obergrenze: Der höchste gültige Angebotspreis basiert auf 50 Prozent des Preises eines nicht an den Ausschreibungen teilnehmenden Produkts sowie dem Höchstpreis einer regionalen Ausschreibung; internationale und Online-Preise werden ebenfalls berücksichtigt.

Damit haben Unternehmen einen klaren Rahmen für ihre Angebote – sie müssen weder zu niedrige noch zu hohe Preise anbieten, was dazu führt, dass die Preise wieder angemessen sind.

4. Die größte Anzahl an Produktarten und klare Teilnahmebedingungen: Die Ausschreibungen konzentrieren sich auf dringend benötigte Medikamente

Für die 12. Runde wurden 77 Produkte in 233 Varianten vorab angemeldet – ein Rekord. Die Teilnahmevoraussetzung ist ein Jahresumsatz von über 100 Millionen Yuan. Dies bedeutet, dass ausschließlich Medikamente ausgewählt werden, die häufig von Patienten verwendet werden und einen großen Markt haben (z. B. Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente), was den klinischen Bedürfnissen besser entspricht.

5. Von „alleinem Preisdruck“ zu „Qualitätsorientierung und Bekämpfung des Wettbewerbs”: Die Ausschreibungen sind reifer geworden

In den ersten elf Runden wurden einige Unternehmen aufgrund von Qualitätsproblemen disqualifiziert (z. B. Medikamente mit unzureichender Qualität bei niedrigen Preisen). Die neuen Regeln legen den Schwerpunkt stärker auf die Qualität:

  • Vermeidung zu niedriger Angebote (um zu verhindern, dass Unternehmen Kosten senken, indem sie die Qualität opfern);
  • Erhalt von Raum für Originalpräparate (da diese eine stabile Qualität bieten und als Referenz dienen können);
  • Übernahme der Patentrechtsverantwortung durch die Unternehmen (was dazu führt, dass sie sich mehr auf die Forschung und Entwicklung konzentrieren).

Der Gesamtansatz wechselt von einer reinen Reduzierung der Krankenversicherungsausgaben hin zu einem Gleichgewicht zwischen Preis, Qualität und Patientenauswahl – ein Zeichen für eine marktorientierte, positive Entwicklung der Ausschreibungen.

Fazit

Die Verbesserungen in der 12. Runde der nationalen Ausschreibungen zielen darauf ab, den Markt wieder rationaler zu gestalten: Unternehmen können nicht mehr allein auf niedrige Preise setzen, sondern müssen Kosten und Gewinne sorgfältig abwägen; Patienten haben mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Medikamentenauswahl; die Krankenversicherungsbehörde fungiert nicht mehr nur als Preisdrucker, sondern als Gestalter der Regeln. Obwohl die endgültigen Regeln noch nicht feststehen, zeigt der Entwurfstext bereits eine faire und reifere Ausrichtung der Ausschreibungen auf.