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Seltene Szene: In mehreren beliebten U-Bahn-Linien in Guangzhou ist die Zahl der Fahrgäste deutlich zurückgegangen.

原文:罕见一幕,广州多条热门地铁,客流量集体下滑

Zusammenfassung der Kernpunkte

Im Jahr 2025 zeigte das U-Bahn-Netz in Guangzhou ein „ungewöhnliches“ Phänomen: Die tägliche Durchschnittsverkehrszahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,87% (auf 9,312 Millionen Personen), doch die Verkehrsströme auf den beliebten Linien in der Innenstadt (Linien 3, 2, 5 usw.) sowie an den großen Bahnhöfen (wie Sport West, Zhujiang New Town, Kecun) gingen zurück. Die Gründe dafür sind unter anderem die Umleitung des Verkehrs durch neue Linien, die Entwicklung der Stadt zu mehreren Zentren sowie der Ersatz von kurzen Pendelfahrten durch Elektrofahrräder. Gleichzeitig stiegen die Verkehrszahlen auf den Ausgehobenlinien (wie Linie 18, 13) stark an, was darauf hindeutet, dass Guangzhou sich von einer Stadt mit einem Zentrum zu einer Stadt mit mehreren Zentren entwickelt.

Erster Widerspruch: Steigende Verkehrszahlen im gesamten Netz, aber rückläufiger Verkehr auf den zentralen Linien

Die Leistung des U-Bahn-Netzes in Guangzhou war 2025 etwas „geteilt“:

  • Gesamtverkehr steigt: Die tägliche Durchschnittsverkehrszahl lag bei 9,312 Millionen Personen – das sind 430.000 mehr als im Jahr 2024, und der Rückstand zu Peking und Shanghai verringert sich, was zeigt, dass die Betriebsfähigkeit des U-Bahn-Netzes weiterhin gut ist, sogar verbessert wurde.
  • Rückgang auf den zentralen Linien: Die am stärksten befahrenen Linien (einschließlich der Nebenlinien) verzeichneten einen Rückgang der täglichen Durchschnittsverkehrszahl um 4,7% (Linie 3), 6,9% (Linie 5, die Lebensader von Zhujiang New Town), 1,17% (Linie 2) und 5,47% (Linie 1) – das sind die Linien, auf denen es früher sehr eng war; jetzt atmen die Fahrgäste endlich auf.
  • Auch die großen Bahnhöfe verzeichnen einen Rückgang: Der Bahnhof Zhujiang New Town verlor täglich 62.000 Fahrgäste, Sport West 56.000 und Kecun 58.000 Fahrgäste – selbst der „Zentrumbahnhof“ Sport West ist nicht mehr so überfüllt wie früher.

Der Schlüssel liegt darin: Die Bevölkerung in Guangzhou wächst weiter (im Jahr 2025 um 123.000 Personen), es gibt also keine Mangel an Fahrgästen, sondern der Verkehr ist einfach „umgeleitet“ worden.

Drei Hauptgründe für den Rückgang des Verkehrs auf den zentralen Linien

Warum ist der Verkehr auf den zentralen Linien rückläufig? Es gibt drei Hauptgründe:

1. Neue Linien „konkurrieren um den Verkehr”

In den letzten fünf Jahren wurde das U-Bahn-Netz in Guangzhou um 240 Kilometer erweitert – das ist der größte Zuwachs in ganz China. Diese neuen Linien haben direkt Verkehr von den alten Linien abgeleitet:

  • Linie 18 (Schnellverbindung nach Nansha) leitet Verkehr von der Linie 3 ab: Viele Menschen, die nach Nansha zur Arbeit fahren, müssen nicht mehr die Linie 3 nehmen und in Zhujiang New Town umsteigen, sondern können direkt mit der Linie 18 fahren.
  • Linie 11 (Große Ringlinie) leitet Verkehr von den Linien 3 und 5 ab: Die Ringlinie verbindet mehrere Ausgehobenbereiche miteinander; man muss nicht mehr durch das Stadtzentrum fahren, was den Druck auf die zentralen Linien verringert.

2. Entwicklung der Stadt zu mehreren Zentren

Früher strömte der Verkehr hauptsächlich nach Zhujiang New Town und Tianhe; heute gibt es auch in den Ausgehobenbereichen gute Arbeitsmöglichkeiten:

  • Gebiete wie Wanbo (Panyu), Science City (Huangpu) und Yuzhu (Huangpu) haben viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Zum Beispiel gibt es mehr Unternehmen in Nansha, und die Menschen dort müssen nicht mehr täglich ins Stadtzentrum fahren; sie können direkt mit der Linie 18 pendeln.
  • Die Bevölkerung folgt den Arbeitsmöglichkeiten – immer mehr Menschen leben in den Ausgehobenbereichen, was den Pendelverkehr zum Zentrum verringert.

3. Elektrofahrräder „konkurrieren mit dem U-Bahn-Verkehr”

Elektrofahrräder sind in Guangzhou sehr beliebt; im Jahr 2025 wurden täglich 9,68 Millionen Fahrten mit ihnen unternommen – das ist mehr als die 9,31 Millionen U-Bahn-Fahrten! Für kurze Strecken (bis zu 3 Kilometern) bevorzugen die Menschen Elektrofahrräder: Es gibt keine Wartezeiten und kein Gedränge, und sie kommen direkt ans Ziel. Der Anteil der Elektrofahrräder am gesamten Verkehr stieg von 9,1% im Jahr 2021 auf 17,9%.

Unterschiedliche Entwicklung der Linien: Alte Linien entlasten sich, neue Linien übernehmen die Hauptlast

Im Jahr 2025 zeigte das U-Bahn-Netz in Guangzhou ein deutliches Gegenspiel zwischen alten und neuen Linien:

Alte Linien: Rückgang des Verkehrs

Nur noch die Linien 3 und 2 verzeichnen eine tägliche Durchschnittsverkehrszahl von über einer Million Fahrgästen (im Jahr 2019 waren es vier Linien); die Linie 5 fiel sogar unter eine Million.

Die Linien 1, 8, Guangfo und 4 verzeichneten ebenfalls einen Rückgang, während die Linie 6 nur einen geringen Rückgang von 0,63% hatte.

Neue Linien: Starkes Wachstum

  • Linie 18 (Richtung Nansha): Die Verkehrszahlen stiegen um 23,95%, was auf die zunehmende Beliebtheit des Freihandelsgebiets Nansha hindeutet.
  • Linie 13 (Richtung Zengcheng): Die Verkehrszahlen stiegen um 17,54% – das zeigt den wachsenden Wohn- und Arbeitsbedarf in Zengcheng.
  • Linie 11 (Große Ringlinie): Seit ihrer Inbetriebnahme haben die Verkehrszahlen bereits die Linie Guangfo übertroffen; nach der Eröffnung des neuen Bahnhofs Guangzhou werden sie weiter steigen.
  • Auch die Linien 14 (Knowledge City), 21 (Zengcheng) und 22 (von Panyu nach Nansha) verzeichnen einen starken Anstieg – die Ausgehobenlinien sind zu den Haupttreibern des Verkehrs geworden.

Kurz gesagt: Die alten Linien entlasten sich, während die neuen Linien für das Wachstum sorgen.

Beliebte Bahnhöfe: 80% der Bahnhöfe verzeichnen einen Rückgang, neue Bahnhöfe dringen in die Top-Ten-Liste ein

Von den zehn wichtigsten U-Bahn-Bahnhöfen haben acht einen Rückgang der Verkehrszahlen:

  • Kecun (Rückgang um 24,41%) und Zhujiang New Town (Rückgang um 19,06%) – das zeigt, dass die Anziehungskraft dieser zentralen Bahnhöfe nachlässt.
  • Auch Sport West (Rückgang um 12,19%) und Jiahe Wanggang verzeichnen einen Rückgang.

Neue Akteure: Der Bahnhof Guangzhou South (Verkehrsknotenpunkt) und Chenjiasi (Tourismus + Umsteigemöglichkeiten) haben es in die Top-Ten-Liste geschafft; Shayuan und Wanshengwei sind hingegen herausgefallen – das zeigt, dass sich der Verkehr nicht mehr nur auf das traditionelle Stadtzentrum konzentriert, sondern auch auf Verkehrsknotenpunkte und Ausgehobenbereiche verteilt.

Hinweise auf die städtische Entwicklung

Die Veränderungen im U-Bahn-Verkehr spiegeln die Entwicklung der Stadt wider:

1. Ende der Ära des einzigen Zentrums: Früher strömte der Verkehr hauptsächlich nach Tianhe und Yuexiu; heute können die Ausgehobenbereiche (Nansha, Panyu, Huangpu) Menschen halten – die Stadtressourcen konzentrieren sich nicht mehr nur im Stadtzentrum.

2. Bequemere Pendelverbindungen: Der Verkehr auf den zentralen Linien ist weniger überfüllt, was das Erlebnis der Fahrgäste verbessert.

3. Entfaltung des Potenzials der Ausgehobenbereiche: Die Bevölkerung und die Arbeitsmöglichkeiten in Gebieten wie Nansha und Zengcheng steigen – dies zeigt, dass sich Guangzhou weiterentwickelt und nicht mehr nur auf das alte Stadtzentrum beschränkt ist.

Alles in allem ist das „ungewöhnliche“ Phänomen des U-Bahn-Verkehrs kein negatives Zeichen – es bedeutet vielmehr, dass die Stadt ausgewogener und gesünder entwickelt wird.

*(Der vollständige Text wurde in einfach verständlichen Worten formuliert; auch Nicht-Finanzexperten sollten ihn leicht verstehen können.*