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**Deutscher Titel:** Warum liegt das Wachstum von M2 über dem der gesamten Finanzvermögensbildung („Soziale Finanzierung“) und das Wachstum der Einlagen über dem der Kredite? **Erklärung:** Der Begriff „M2“ bezieht sich auf die Gesamtmenge von Geld im Umlauf, einschließlich Bankeinlagen, Unternehmenskapital und Bargeld. In China zeigt das Wachstum von M2 in den letzten Monaten eine höhere Rate als das der gesamten Finanzvermögensbildung sowie das Wachstum der Bankeinlagen gegenüber Kredit

原文:M2增速高于社融、存款增速高于贷款,怎么回事?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die Finanzdaten für Juli zeigen zwei wichtige „Wachstumsunterschiede“ auf: Erstens liegt das Wachstum des breiten Geldbetrags (M2) bei 7,7 %, was höher ist als das Wachstum der gesamten Finanzierungsmittel (7,4 %). Zweitens liegt das Wachstum der Einlagen in Renminbi bei 8,1 %, was höher ist als das Wachstum der Kredite (5,1 %). Autoritative Experten erklären, dass diese „Wachstumsunterschiede“ ein normales Phänomen sind und nicht darauf hindeuten, dass Kapital in den Banken „leer herumdreht“. Sie verdeutlichen auch die vielfältigeren Veränderungen in der Finanzstruktur unseres Landes – man sollte sich heute nicht mehr nur auf Kredite konzentrieren, um das Gesamtvolumen des Finanzsektors zu beurteilen, sondern auch auf Indikatoren wie M2 und die gesamten Finanzierungsmittel.

Detaillierte Erklärung

1. Was bedeuten diese beiden „Wachstumsunterschiede“ eigentlich?

Lassen Sie uns zunächst die Bedeutung der wichtigsten Daten einfach erklären:

  • M2 (breiter Geldbetrag): Das sind alle Gelder auf dem Markt, die jederzeit oder in absehbarer Zeit genutzt werden können – beispielsweise Ihre Tagesgeld- oder Festgeldkonten bei der Bank, die Einlagen von Unternehmen sowie einige kurzfristige Finanzprodukte (aber nicht risikoreiche Anlagen wie Aktien). Es entspricht dem „gesamten Geldvolumen“.
  • Gesamte Finanzierungsmittel: Das sind die Mittel, die die reale Wirtschaft (Unternehmen, Privatpersonen) vom Finanzsystem erhält – beispielsweise Kredite von Unternehmen, ausgegebene Anleihen oder Finanzierungen über Treuhanddienste. Es entspricht dem „neuen Geldfluss in die reale Wirtschaft“.
  • Höheres Wachstum der Einlagen als der Kredite: Das bedeutet, dass das Wachstum des Geldes, das die Menschen in die Banken einzahlen, schneller ist als das Wachstum der Kredite, die die Banken vergeben.

Die Daten für Juli zeigen, dass das Gesamtvolumen an Geld (M2) schneller wächst als der neue Geldfluss in die reale Wirtschaft; außerdem wachsen die Einlagen in den Banken schneller als die ausgegebenen Kredite.

2. Warum bedeutet ein höheres M2 nicht, dass Kapital in den Banken „leer herumdreht“?

Viele Menschen fragen sich: Wenn das Gesamtvolumen an Geld schnell wächst, aber die reale Wirtschaft weniger neues Geld erhält, liegt dann das Geld einfach nur in den Banken und fließt nicht in die Wirtschaft? Experten weisen darauf hin, dass dies ein Missverständnis ist:

  • Andere Statistikmethoden: M2 umfasst bereits vorhandene Einlagen (z. B. Geld, das Unternehmen zuvor verdient und in die Banken eingezahlt haben), während die gesamten Finanzierungsmittel neue Mittel beinhalten (z. B. Kredite, die Unternehmen gerade aufgenommen haben). Die unterschiedlichen Methoden führen dazu, dass die Wachstumsraten unterschiedlich sind – und das ist ganz normal.
  • Die Kontrolle über das Geld liegt nicht bei den Banken: Das Geld in M2 gehört Unternehmen und Privatpersonen; die Banken können es nicht nach Belieben verwenden. Ob Unternehmen ihr verdientes Geld investieren oder ihre Produktion ausweiten, entscheiden sie selbst, genauso wie Privatpersonen, ob sie ihr Geld für Konsum ausgeben. Ob Kapital in die reale Wirtschaft fließt, hängt von den Investitionsbereitschaften der Unternehmen und dem Konsumverhalten der Privaten ab – das lässt sich nicht allein durch geldpolitische Maßnahmen beeinflussen. Daher bedeutet ein höheres M2 nicht unbedingt, dass Kapital in den Banken „leer herumdreht“.

3. Warum führt ein höheres Wachstum der Einlagen zu einer Vielfalt der Finanzierungsmethoden?

Früher waren Kredite von Banken die Hauptmethode zur Schaffung neuer Gelder: Wenn eine Bank beispielsweise einem Unternehmen 100.000 Yuan kreditiert, erhöhen sich dadurch auch die Einlagen in der Bank um 100.000 Yuan. Heute ist das anders:

  • Vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten: Unternehmen können Geld durch den Ausgabe von Anleihen, die Verwertung von Vermögenswerten (ABS) oder Treuhanddienste erhalten; diese Methoden führen ebenfalls zu neuen Einlagen in der Bank – auch wenn sie nicht als Kredite gelten. Daher ist das Wachstum der Kredite rückläufig, während das Wachstum der Einlagen weiterhin steigt.

4. Heute sollte man die finanzielle Unterstützung der realen Wirtschaft anhand umfassenderer Indikatoren beurteilen

Früher war der Kreditverkehr der wichtigste Weg, über den die reale Wirtschaft Geld erhielt; daher ließ sich das Ausmaß der finanziellen Unterstützung anhand des Kreditaufkommens ableiten. Heute gibt es jedoch mehrere Finanzierungsmöglichkeiten – Kredite sind nur ein Teil davon:

  • Mittel, die Unternehmen durch den Ausgabe von Anleihen oder Treuhanddienste erhalten, gehören ebenfalls zu den gesamten Finanzierungsmitteln, aber sie zählen nicht als Kredite. Um zu beurteilen, ob der Finanzsektor die reale Wirtschaft unterstützt, muss man daher auf Indikatoren wie M2 (das Gesamtvolumen an Geld) achten – und nicht nur auf den Kreditverkehr.

Fazit

Die beiden „Wachstumsunterschiede“ aus Juli sind kein schlechtes Zeichen und deuten auch nicht auf eine „Leere“ im Finanzsystem hin. Sie zeigen vielmehr, dass unser Finanzmarkt immer reifer wird und die Finanzierungsmethoden zunehmend diversifiziert sind. Die Allgemeinbevölkerung muss sich keine allzu großen Sorgen machen; entscheidend ist, ob die Investitionsbereitschaft der Unternehmen und das Konsumverhalten der Privaten weiter steigen. Schließlich entsteht Wert erst dann, wenn das Geld tatsächlich in die Wirtschaft fließt.