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Die Photovoltaik-Bereinigung geht in die zweite Hälfte über.

原文:光伏出清进入下半场

Zusammenfassung der Kerninhalte in verständlicher Sprache

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichneten die 13 führenden photovoltaischen Unternehmen im Inland einen Gesamtumsatzrückgang von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und machten insgesamt einen Verlust von 18,473 Milliarden Yuan. Von den 13 Unternehmen waren nur noch 2 profitabel, während die restlichen 11 Verluste erlitten. In den vergangenen Jahren expandierten die Photovoltaikunternehmen massiv, um Marktanteile zu gewinnen; nun hat sich die Logik völlig geändert: Früher wurden nur Arbeiter an den Produktionslinien entlassen, heute werden auch Stellen in der Forschung und Entwicklung sowie im Management abgebaut. Früher war die Energiespeicherung nur eine Nebenaktivität, die Unternehmen ausprobierten; heute ist sie zu einer wichtigen Einnahmequelle für die führenden Unternehmen geworden. Viele Unternehmen haben sogar verlustbringende Aufträge abgelehnt, baufällige Fabriken stillgelegt und ihre Photovoltaikaktivitäten komplett verkauft, um aus dem Markt auszusteigen. Die Branche konzentriert sich nun nicht mehr darauf, wer am größten ist, sondern darauf, wer am längsten überlebt.

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Detaillierte Interpretation in verschiedenen Dimensionen

1. Wie kalt ist der „Wintertag“ der Photovoltaikbranche wirklich?

Die Photovoltaik galt in den letzten Jahren als lukrative Branche – Unternehmen, die Siliziummaterial herstellten, verdienten jährlich Milliarden. Jetzt ist die Situation umgekehrt:

  • Am schlimmsten haben die einst profitabelsten Siliziumhersteller abgeschnitten: Die Gesamtauslastung der Industrie liegt bei nur 33,8 Prozent, was bedeutet, dass sieben von zehn Produktionslinien stillgelegt wurden. Der Umsatz des führenden Unternehmens Daquan Energy sank um fast 60 Prozent, und die Einnahmen aus dem Verkauf von Silizium reichten nicht einmal aus, um die Rohstoffkosten zu decken.
  • Vier der fünf führenden Modulehersteller verzeichneten Verluste; nur Trina Solar erzielte einen kleinen Gewinn, der auf neuen Geschäftsfeldern basierte. Selbst der einst führende Anbieter Tongwei Energy machte im ersten Halbjahr einen Verlust von 5,1 Milliarden Yuan.
  • Einige Unternehmen haben es geschafft, ihre Verluste zu verringern: Trina Solar verlor im letzten Jahr 3 Milliarden Yuan, im ersten Halbjahr jedoch nur 270 Millionen Yuan und verdiente sogar im zweiten Quartal Geld. Der Grund dafür ist, dass sie sich nicht mehr auf preisgünstige Standardprodukte konzentrieren, sondern auf hochwertige Produkte mit hohen Gewinnmargen, wobei sie ihre Gewinnlücke durch die Energiespeicherung ausgleichen.

2. Entlassungen betreffen nun auch Forschung und Management: Selbst die Gehälter der Chefs werden gekürzt

Die Entlassungen in der Photovoltaikbranche gehen weit über die Entlassung von Aushilfskräften in den Produktionslinien hinaus:

  • Die drei führenden Unternehmen Guangtongwei, Longi und TCL Zhonghuan zahlten im ersten Halbjahr insgesamt 215 Millionen Yuan an Abfindungen. Die Gesamtausgaben für die Bezahlung aller Mitarbeiter sanken im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent; bei einigen Unternehmen wurden sogar die Gehälter der Führungskräfte um fast 40 Prozent gekürzt.
  • Die Entlassungen betreffen alle Bereiche – von der Verwaltung im Hauptsitz über den Vertrieb bis hin zu den einst begehrten Forschungsstellen. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, im November eine weitere Runde von Entlassungen durchzuführen. Die Logik der Unternehmen ist einfach: Jeder unnötig beschäftigte Mitarbeiter kostet Geld; weniger Personal bedeutet weniger Verluste – also mehr Gewinn.

3. Energiespeicherung wird zur „Lebensrettenden Hauptaktivität“

Früher wurde die Energiespeicherung als Nebenaktivität betrachtet; heute ist sie zu einer wichtigen Einnahmequelle für die führenden Unternehmen geworden. Der Gewinn aus der Energiespeicherung ist fünfmal so hoch wie der aus dem Verkauf von Photovoltaikplatten:

  • Bei Sunpower macht die Energiespeicherung bereits mehr als die Hälfte des Umsatzes aus – sogar mehr als der Gewinn aus dem langjährigen Hauptgeschäft mit Invertern. Die Gewinnmarge der Energiespeicherung bei Attes beträgt 28,6 Prozent, was bedeutet, dass man für 100 Yuan an Energiespeicherprodukten fast 29 Yuan verdient – fünfmal so viel wie bei herkömmlichen Photovoltaikplatten. Bei Trina Solar stammt 30 Prozent des Umsatzes aus der Energiespeicherung, und 95 Prozent der Aufträge kommen aus dem Ausland; sie müssen sich nicht mehr mit den inländischen Konkurrenten um niedrige Preise streiten.
  • Die Unternehmen haben sich auf unterschiedliche Wege konzentriert: Einige Siliziumhersteller wechseln zum Herstellen von Lithiumbatterien mit dem Ziel, in zwei bis drei Jahren in die Top-3 der Branche aufzusteigen; andere investieren Milliarden in Halbleiter oder wechseln zum Bereich der Wasserstofftechnologie. Niemand konzentriert sich mehr auf die Herstellung von billigen Photovoltaikprodukten.

4. Diejenigen, die sich aktiv zurückziehen, kommen am besten zurecht

Früher war es in der Photovoltaikbranche üblich, auch bei Verlusten die Ausliefermengen zu erhöhen und die Marktposition zu verteidigen; heute hat sich diese Denkweise geändert:

  • Ein typisches Beispiel ist Attes, das seit 12 Jahren zu den fünf größten Modulherstellern der Welt zählt. In diesem Jahr verzichtete das Unternehmen auf alle inländischen Aufträge mit einer Gewinnmarge von unter 5 Prozent und fiel damit aus den Top-10-Listen. Im ersten Halbjahr erzielte es jedoch einen Gewinn von 300 Millionen Yuan – besonders auffällig unter den verlustbringenden Konkurrenten. Attes stellte alle noch nicht fertiggestellten Silizium- und Batterieprojekte ein, verkaufte die stillgelegten Anlagen und konzentrierte die Produktion auf hochprofitable Auslandsaufträge. Laut dem Vorstandsvorsitzenden bedeutet dieser Schritt: „Heute einen großen Schritt zurücktreten, um morgen einen großen Schritt nach vorne zu machen.“
  • Einige Unternehmen haben ihre Photovoltaikaktivitäten komplett aufgegeben und verkaufen ihre Vermögenswerte: Fengfan verkaufte alle Photovoltaikanlagen und behielt nur noch einige dezentrale Kraftwerke, wodurch der Gewinn um das Neunfache stieg. Im ersten Halbjahr wurden im ganzen Land täglich durchschnittlich 28 photovoltaikbezogene Unternehmen gelöscht; viele kleine und mittlere Siliziumhersteller, die in den vergangenen Jahren massiv expandiert hatten, zerstörten ihre Produktionslinien und planen keine Wiederaufnahme der Produktion.

5. Es liegt nicht an der Photovoltaikbranche an sich – es geht darum, dass man nicht mehr mit Massenproduktion und Preiskämpfen Geld verdienen kann

Viele glauben, die Photovoltaikbranche sei am Ende; tatsächlich haben sich die Spielregeln geändert:

  • Der Überschuss bestand früher aus überholten, billigen Produktionskapazitäten. Jetzt haben die Regierungen drei neue nationale Standards erlassen, die die Produktion energieintensiver, ineffizienter Anlagen verbieten. Acht führende Siliziumhersteller haben sich verabredet, ihre Produkte nicht unter dem Kostenniveau zu verkaufen, was den Raum für preiswütige Kämpfe schließt.
  • Die Menschen und Kapital, die aus der Photovoltaikbranche abwandern, wechseln in Bereiche mit höherem Mehrwert wie Energiespeicherung, Energiedienstleistungen und Elektrotronik. Während einige Photovoltaikunternehmen Entlassungen vornehmen, suchen andere Unternehmen in der Energiespeicherung nach neuen Mitarbeitern. Es handelt sich um einen Werttransfer innerhalb der Wertschöpfungskette – nicht um einen allgemeinen Rückgang der Branche.
  • Die nächste Wachstumsphase der Branche wird sicher kommen, aber es geht nicht mehr darum, wer am meisten produziert oder welche Unternehmen die größte Größe haben, sondern darum, welche Unternehmen über starke Technologien verfügen, hohe Energieeffizienz aufweisen und qualitativ hochwertige Aufträge erhalten. Die kleinen und mittleren Unternehmen, die weiterhin mit Krediten und Verlusten ihre Produktion aufrechterhalten, werden wahrscheinlich nicht auf die Erholung der Märkte warten können.