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**Deutscher Titel:** Chinas Offshore-Finanzwesen benötigt dringend systematische Reformen und Durchbrüche **Beschreibung:** Der chinesische Offshore-Finanzsektor steht vor großen Herausforderungen, die durch mangelnde Systematisierung und intransparente Strukturen entstanden sind. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzsystems zu stärken und den internationalen Standards gerecht zu werden, sind umfassende Reformen erforderlich. Der Artikel thematisiert die Notwendigkeit solcher Veränderung

原文:中国离岸金融亟待系统性改革突破

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel befasst sich mit dem aktuellen Stand, den Problemen und den Reformrichtungen des Offshore-Finanzwesens in China: Das Offshore-Finanzwesen ist ein entscheidender Pfeiler für eine hohe Stufe der finanziellen Öffnung des Landes. Es gibt vier Arten von Nicht-Residentenkonten – OSA, NRA, FTN und EFN – jedoch bestehen Probleme wie fragmentierte Regeln und unzureichende Funktionalitäten. Derzeit ist es notwendig, von einer traditionellen „physischen Isolation“ hin zu einer „systemischen Flexibilität“ (begrenzte Durchlässigkeit) überzugehen und gleichzeitig die Compliance-Probleme bei der grenzüberschreitenden Datenverbreitung im digitalen Zeitalter zu lösen. Es werden fünf Reformvorschläge unterbreitet, darunter die Vereinheitlichung der Kontorenregeln und die Vertiefung der Reforms des inländischen Geldes, um die skalierbare Entwicklung des Offshore-Finanzwesens zu fördern und die Internationalisierung des Renminbi sowie den Aufbau eines finanzstarken Landes zu unterstützen.

I. Chinas Offshore-Kontosystem: Jeder Kontotyp hat seine Besonderheiten, doch das Problem der Selbstständigkeit ist ausgeprägt

Das Kernziel des Offshore-Finanzwesens besteht darin, Finanzdienste für ausländische Akteure (z. B. Unternehmen und Privatpersonen) anzubieten. China nutzt vier verschiedene Kontotypen dafür, deren Regeln und Verwendungszwecke jedoch unterschiedlich sind:

  • OSA-Konten: Die ursprünglichen „reinen Offshore-Konten“, die nur von wenigen Banken wie der Bank of Communications und der China Merchants Bank eröffnet werden können. Das Kapital ist vollständig vom Inland getrennt und kann nur in Fremdwährungen verwendet werden (kein Renminbi). Der Vorteil ist die Sicherheit, doch dies entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen – beispielsweise können Unternehmen beim grenzüberschreitenden Einkaufen mit dem digitalen Renminbi keine Abrechnungen tätigen, was zu höheren Wechselkosten und Einschränkungen bei der Nutzung des Renminbis im Ausland führt.
  • NRA-Konten: Fast alle Banken können diese Konten eröffnen; sie sind in Fremdwährungen und Renminbi erhältlich. Das Kapital gilt als ausländisch, doch Transaktionen mit dem Inland werden nach grenzüberschreitenden Vorschriften reguliert. Sie sind weit verbreitet, haben jedoch eingeschränkte Funktionalitäten (z. B. kann Fremdwährung in Renminbi nicht umgetauscht werden – außer in Freihandelszonen).
  • FTN-Konten: Exklusiv für Freihandelszonen; hier können In- und Auslandswährungen frei umgetauscht werden. Die Transaktionen mit dem Inland sind kontrolliert („erste Linie: vollständige Öffnung, zweite Linie: begrenzte Durchlässigkeit“). Nach der Erneuerung im Jahr 2025 benötigen Unternehmen für Kapitalgeschäfte (außer Wertpapierinvestitionen) keine vorherige Genehmigung, was die Effizienz erhöht.
  • EFN-Konten: Die verbesserten Versionen der FT-Konten in Hainan und Hongqin; hier können In- und Auslandswährungen integriert werden. Die „erste Linie“ ist vollständig geöffnet, die „zweite Linie“ wird durch eine Negativliste und Mengenbegrenzungen reguliert. Bis März 2026 gab es in Hainan über 1000 EFN-Konten mit einem Geschäftsvolumen von fast 500 Milliarden Yuan.

Die Uneinheitlichkeit der Regeln für die vier Kontotypen und mangelnde Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden führen dazu, dass etwa 40 Prozent der grenzüberschreitenden Transaktionen ins Ausland abfließen – ein Hindernis für die Entwicklung.

II. Von „physischen Barrieren“ zu „systemischer Flexibilität“: Warum muss sich die Isolierungsstrategie ändern?

Die Sicherheitsgrundlage des Offshore-Finanzwesens ist die Trennung von In- und Auslandskapital, um ausländische Risiken vom Inland abzuwehren. Die ursprüngliche „physische Isolation“ (z. B. vollständige Trennung der OSA-Konten vom Inland) reicht heute nicht mehr aus:

  • Beschränkungen der OSA-Konten: Die vollständige Isolierung half während der asiatischen Finanzkrise, doch jetzt muss der Renminbi internationalisiert werden – OSA-Konten können dennoch keinen Renminbi verwenden. Im digitalen Zeitalter unterstützen die Regeln nicht den Einsatz des digitalen Renminbis. Die internationale Anti-Währungsmittelwaschungsorganisation FATF empfiehlt China, von einer Prüfung der Dokumente auf eine Risikobewertung umzusteigen; OSA-Konten müssen daher aktualisiert werden.
  • Innovationen bei FTN/EFN: Diese Kontotypen ermöglichen eine begrenzte Durchlässigkeit – Transaktionen mit dem Inland sind kontrolliert (z. B. Nutzung von Mengenbegrenzungen und Authentifizierungsverfahren beim Renminbi in der zweiten Linie). Nach der Erneuerung der FT-Konten im Jahr 2025 sind Unternehmen bei Kapitalgeschäften nicht mehr an Mengenbeschränkungen gebunden, was die Effizienz steigert und auf einen Übergang zu einer „systemischen Flexibilität“ hinweist.

III. Im digitalen Zeitalter: Wie wird die grenzüberschreitende Datenverbreitung im Offshore-Finanzwesen reguliert?

Heutzutage sind Kapital- und Datentransfers miteinander verbunden – bei Zahlungen und Finanzierungen müssen Daten übertragen werden. Daher muss die Aufsicht auch die Daten kontrollieren:

  • Drei Notwendigkeiten für die grenzüberschreitende Datenverbreitung:

1. Anti-Währungsmittelwaschungsmaßnahmen erfordern die Übermittlung von Informationen über ausländische Akteure;

2. Zahlungen und Abrechnungen müssen in Echtzeit erfolgen, um Fehler zu vermeiden;

3. Internationale Steuervorschriften (z. B. CRS) erfordern die Meldung von steuerrelevanten Kontoinformationen, um internationale Zusammenarbeit zu ermöglichen.

  • Chinas Maßnahmen: China nutzt das „Netzsicherheitsgesetz“ und weitere Gesetze als Rahmen; 2025 wurde der „Leitfaden für die grenzüberschreitende Verbreitung von Finanzdaten“ veröffentlicht, der 47 Fälle für Datenfreigaben definiert. Im Jahr 2026 erließ eine fünfköpfige Arbeitsgruppe einen Beschluss zur Einrichtung einer „White List“ für die grenzüberschreitende Verbreitung von Finanzdaten, um internationale Standards (wie DEPA und CPTPP) zu erfüllen – sowohl Sicherheit als auch Datenfluss werden gewährleistet.

IV. Wie lässt sich Sicherheit und Entwicklung ausbalancieren?

Das Kernziel des Offshore-Finanzwesens ist die Kombination von Sicherheit und Entwicklung. Der Artikel schlägt zwei Ansätze vor:

  • Drei Schutzschichten gegen Risiken:

1. Kontenisolierung: strenge Trennung der Kapitalströme, um das Ausmaß des Durchflusses zwischen In- und Auslandskapital zu kontrollieren;

2. Aufsichtsisolierung: Unterschiedliche Regeln für Offshore- und Inlandsaktivitäten, um Lücken zu verhindern;

3. Rechtsisolierung: Spezifische Regeln für Offshore-Transaktionen, um Probleme schnell zu lösen.

  • Drei Komponenten für die Aktivierung des Offshore-Finanzwesens:

1. Mengenkontrolle: Begrenzung der Durchflussmenge nach den Nettovermögen der Unternehmen;

2. Zweckorientierung: Priorisierung von Unterstützungen für Handelsfinanzierungen, nachhaltige Entwicklung und technologische Innovationen;

3. Dynamische Anpassung: Die Zentralbank passt die Regeln je nach Situation an (z. B. Erhöhung des Auslandskreditfaktors von 0,5 auf 0,6 im Jahr 2026, um Unternehmen mehr Kredite zu ermöglichen).

V. Zukunftsreformrichtungen: Fünf Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Offshore-Finanzwesens

Der Artikel bietet fünf Reformvorschläge, die auf aktuellen Problemen basieren:

1. Vereinheitlichung der Kontorenregeln: Die Zentralbank und die Auslandswährungsbehörde sollen einheitliche Standards festlegen, um Konflikte zu beseitigen und Kosten zu senken.

2. Erneuerung der OSA-Konten: Änderung der alten Regeln aus dem Jahr 1997; Erlaubnis für die Verwendung von Renminbi und digitalem Renminbi, Erweiterung des Bankenzugangs für OSA-Konten zur Förderung der Internationalisierung des Renminbi.

3. Verbreitung bewährter Modelle: Übertragung der Erfahrungen mit FT- und EFN-Konten auf weitere Freihandelszonen; Anwendung eines einheitlichen Ansatzes aus „makroprudenzieller Politik, Negativlisten und Mengenbegrenzungen“ zur Förderung der skalierbaren Entwicklung des Offshore-Finanzwesens.

4 Innovationen in der Datenverwaltung: Pilotprojekte für den bequemen Abfluss von Finanzdaten in Freihandelszonen, Einrichtung einer White List und Anpassung an internationale Standards, um einen reibungsloseren Datenfluss zu gewährleisten.

5 Legislative Absicherung: Kurzfristige Verbesserung bestehender Vorschriften, langfristige Erstellung eines „Offshore-Finanzgesetzes“, um Rechte für Konten, Daten und Aufsichtsregeln klar zu definieren und die Markterwartungen zu stabilisieren.

Die zentrale Logik des Artikels ist: Um ein hochentwickeltes Offshore-Finanzwesen zu schaffen, müssen alte Regeln aufgebrochen werden. Durch flexiblere Systeme und eine bessere Datenverwaltung sollen Sicherheit und Effizienz ausgeglichen werden, um einen globalen Einfluss des chinesischen Offshore-Finanzwesens zu erlangen.