虎嗅

**RAG-Technologie greift die Inhaltsökologie an – Wie können Rechteinhaber ihre Rechte gegenüber AI-Suchsystemen durchsetzen?** *(„RAG technology impacts the content ecosystem; how can rights holders protect their interests against AI search systems?“)*

原文:RAG技术冲击内容生态,版权人如何向AI搜索维权?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die RAG-Technologie der KI ermöglicht es den Nutzern, ohne auf die ursprünglichen Webseiten zu klicken, direkt Antworten zu erhalten. Dadurch wird das Geschäftsmodell traditioneller Medien, welches auf „Klicks der Nutzer“ für Werbung und Abonnements basiert, vollständig aufgebrochen. Als Reaktion darauf haben traditionelle Medien zwei Arten von Klagen gegen AI-Unternehmen eingereicht: Sie verklagen mit dem Urheberrechtsgesetz solche Unternehmen wie Perplexity, die Inhalte direkt kopieren und die Regeln ignorieren, als „barbare“ Akteure; gleichzeitig verklagen sie mit dem Kartellgesetz Unternehmen wie Google, die zwar relativ zivilisiert sind, aber ihre monopolistische Position nutzen, um Medien zu unfairen Bedingungen zu zwingen. Der Artikel vergleicht auch die juristischen Haltungen in China und den USA: Die USA haben die entsprechenden Klagen aktiv vorangetrieben, während China eine vorsichtige Haltung gegenüber Urheberrechtsverletzungen bei der KI-Entwicklung einnimmt, um die AI-Industrie zu schützen.

Detaillierte Analyse

#### 1. RAG-Technologie: Warum ist sie zur „Plünderin des Lebensunterhalts der Medien“ geworden?

Die Einnahmen traditioneller Medien stammen hauptsächlich aus zwei Quellen: Erstens von Nutzern, die auf Webseiten klicken, um Werbung anzusehen (die Werbetreibenden zahlen dafür), und zweitens von Abonnements für Inhalte. Bei der RAG-Technologie klettert die KI jedoch in Echtzeit durch das Internet, um Antworten zu finden, und liefert diese direkt an die Nutzer – die Nutzer müssen nicht mehr auf die ursprünglichen Webseiten klicken, wodurch die Werbe- und Abonnementeinnahmen der Medien verschwinden.

Im Vergleich zu traditionellen Großmodellen ist RAG besonders effektiv: Diese erzeugen nach dem Erlernen umfangreicher Daten selbst Inhalte und kopieren in der Regel keine bestimmten Artikel; RAG hingegen nutzt einfach vorhandene Inhalte aus dem Internet. Selbst wenn die AI-Unternehmen die Kopierquote kontrollieren, müssen die Nutzer weiterhin auf die ursprünglichen Webseiten gehen, wodurch die Medien an Traffic verlieren. Daher bezeichnen die Medien dies als „systematische Enteignung von Originalinhalten“ und sehen darin ihre Existenzgrundlage gefährdet.

#### 2. CNN verklagt Perplexity: Dieses AI-Unternehmen ist zu „wild“ – es kopiert Inhalte und umgeht sogar Paywalls

Perplexity ist ein AI-Dienstanbieter, dessen RAG-Verfahren völlig rücksichtslos ist:

Regelverstoßende Datenbeschaffung: Die KI nutzt Bots, um Nachrichten, Bilder und Videos von CNN abzurufen, einschließlich solcher, die ausdrücklich vom Websitebetreiber verboten sind (Robots-Protokoll). Zudem täuscht sie die Website, indem sie sich als normale Nutzer (z. B. als Chrome-Browser auf einem Mac) ausgibt, um den Zugriff zu umgehen.

Direkte Kopie zur Gewinnung von Unterschieden: Wenn Nutzer Fragen stellen, kopiert Perplexity große Teile der CNN-Artikel in die Antworten und stellt sogar Inhalte hinter Paywalls kostenlos zur Verfügung – die Nutzer zahlen an Perplexity, während CNN keinen Cent erhält. Beispiel: Als Nutzer nachfragte, welche Position Rubio aufgegeben hat, kopierte die付费-Version von Perplexity den Originalartikel von CNN direkt ab.

Daher verklagt CNN Perplexity wegen Urheberrechtsverletzungen.

#### 3. Google wird ebenfalls verklagt: Warum werden „zivilisierte“ Unternehmen mit Kartellklagen konfrontiert?

Früher war Google ein „Gönner“ der Medien, indem es Suchergebnisse mit Links zu deren Webseiten versorgte; dadurch erhielten die Medien Traffic. Heute hat sich dies geändert: Durch die KI-Suche werden die Antworten direkt angezeigt, ohne dass Nutzer auf die Links klicken müssen – der Traffic der Medien ist stark gesunken.

Obwohl Google scheinbar zivilisiert handelt (es respektiert das Robots-Protokoll und bietet die Option, den AI-Zusammenfassungen zu entgehen), ist diese Option tatsächlich eine Falle: Wenn man die AI-Zusammenfassungen deaktiviert, werden auch keine normalen Suchergebnisse mehr angezeigt, was für viele Medien das Ende ihres Traffics bedeutet (mehr als 80 % des Traffiks stammt von Google). Daher verklagt das Penske Media Group (Besitzer von Marken wie Billboard) Google wegen Kartellverhaltens: Google nutze seine monopolistische Position im Suchmarkt, um die Medien dazu zu zwingen, zwischen zwei unangenehmen Optionen zu wählen – entweder die AI-Zusammenfassungen zu akzeptieren (mit Verlust von Traffic) oder den Google-Ecosystem zu verlassen (was noch schlimmer ist).

#### 4. Hinter den Klagen: Das „Gleichgewichtsproblem“ zwischen technologischem Fortschritt und Originalrechten

KI-Suchen sind zwar für die Nutzer bequem, aber ohne Einnahmen aus Originalinhalten haben die Medien keinen Anreiz mehr, hochwertige Inhalte zu erstellen. Langfristig gesehen bleibt auch für die KI nichts mehr zum Suchen übrig.

Diese Klagen richten sich nicht gegen die AI-Technologie an sich, sondern gegen das Problem der Verteilung der Gewinne: Sollten AI-Unternehmen für die Nutzung von Medieninhalten zahlen? Oder wie kann man die Technologie so nutzen, dass sie den Nutzern zugutekommt und gleichzeitig die Interessen der Urheber geschützt werden? Dies ist eine Herausforderung, die der technologische Fortschritt überwinden muss.

#### 5. Juristische Haltungen in China und den USA: Die USA handeln zuerst, China wartet ab

Die USA haben bereits zahlreiche Klagen im Zusammenhang mit KI angestrengt – von Urheberrechtsverletzungen bei der Datenverarbeitung bis hin zu Fragen des Urheberrechts und Kartellrechts im Zusammenhang mit RAG-Technologien. China hingegen ist vorsichtig mit der Beurteilung von Urheberrechtsverletzungen bei der KI-Entwicklung, um die junge AI-Industrie zu schützen. Daher müssen chinesische Rechtsexperten sich auf US-Beispiele verlassen – was als bedauerlich angesehen wird.

Insgesamt zeigt dieser Konflikt zwischen KI und Medien den Zusammenstoß zwischen alten und neuen Geschäftsmodellen: Wie kann der Nutzen des technologischen Fortschritts sowohl den Nutzern zugutekommen, ohne die Interessen der Urheber zu gefährden? Dies ist die zentrale Frage, die gelöst werden muss.