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Über 20 Milliarden Hongkong-Dollar an grenzüberschreitenden Investitionen kehren auf den Mainstream und den komplizierten, aber regulierten Weg zurück.

原文:逾2000亿港元“大迁徙”,跨境投资回归主流合规路径

Zusammenfassung der Kerninhalte

In letzter Zeit haben die Aufsichtsbehörden illegale grenzüberschreitende Vermögensanlagekanäle (wie Internet-Broker wie Futu und Tiger) hart angegangen und diese Institutionen aufgefordert, innerhalb von zwei Jahren den Neukauf von Aktien für inländische Investoren einzustellen und nur den Verkauf bestehender Vermögenswerte zu erlauben. Dadurch müssen ca. 20 bis 25 Milliarden Hongkong-Dollar, die bisher über illegale Kanäle in ausländisches Vermögen investiert wurden, auf legale Wege umgeleitet werden (z. B. über den Hong Kong Stock Connect, QDII-Fonds oder den Cross-Border Financial Management Service). Allerdings weisen die legalen Kanäle erhebliche Schwachstellen auf: Die begrenzten QDII-Kontingente führen zu Kaufbeschränkungen und hohen Preisaufschlägen; der Hong Kong Stock Connect ermöglicht nicht den direkten Kauf von US-Technologieaktien; der Cross-Border Financial Management Service ist nur für Bewohner der Greater Bay Area zugänglich. Zudem wurde in der neuen Politik angekündigt, dass Regeln für die direkte ausländische Investitionen durch Privatpersonen (ODI) entwickelt werden sollen, was Diskussionen über die mögliche Erweiterung der legalen Auslandsinvestitionsmöglichkeiten auslöst.

I. Die Aufsicht schließt die illegalen Kanäle ab

Am 22. Mai veröffentlichten acht Behörden gemeinsam einen Plan, um den illegalen grenzüberschreitenden Geschäftsbetrieb ausländischer Institutionen innerhalb von zwei Jahren zu verbieten. Am selben Tag wurden Futu und Tiger sowie andere Internet-Broker strafrechtlich untersucht; ihnen wurde verboten, neuen Kunden Konten zu eröffnen oder Gelder zuzuführen – sie dürfen nur bestehende Vermögenswerte verkaufen lassen.

Einfache Erklärung: Früher konnten Sie über diese Apps direkt US- oder Hongkong-Aktien kaufen, aber jetzt ist dieser Weg blockiert: Neue Kunden können nicht mehr investieren, und Bestandskunden müssen ihre Positionen abbauen.

II. QDII-Fonds werden begehrt – doch das Angebot reicht nicht aus

Da die illegalen Kanäle geschlossen wurden, strömen alle Investoren zu QDII-Fonds (Fonds, die es ermöglichen, in ausländisches Vermögen zu investieren). Allerdings fehlen den Fondsunternehmen ausreichende Devisenkontingente:

  • Kaufbeschränkungen: QDII-Fonds wie die von Guotai und Tianhong haben den Kauf eingestellt oder erlauben nur den Kauf kleiner Beträge pro Tag (z. B. SP500-ETFs). Laut Wind-Daten sind mehr als die Hälfte der US-QDII-Fonds an Kaufbeschränkungen gebunden.
  • Preisaufschläge: Da es keine Möglichkeit zum Direktkauf auf dem Inlandsmarkt gibt, kaufen Investoren die vorhandenen Fondsanteile auf dem Sekundärmarkt zu höheren Preisen – beispielsweise liegt der Aufschlag für den Huitianfu US 50 ETF bei fast 6 %. Das ist ähnlich wie beim Kauf von Konzerttickets: Ein Ticket, das ursprünglich 100 Yuan kostet, wird auf 106 Yuan gehandelt; Sie könnten dabei verlieren.

Ursache: Die Devisenbehörde hat in diesem Jahr nur 5,3 Milliarden US-Dollar an neuen Kontingenten genehmigt, während die Nachfrage nach US-Technologieaktien (z. B. Nvidia, Microsoft) sehr hoch ist – es herrscht ein starkes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.

III. Die drei legalen Kanäle haben ihre eigenen Schwachstellen

Es gibt nur drei legale Wege, um in ausländisches Vermögen zu investieren – doch jeder hat seine eigenen Probleme:

1. Hong Kong Stock Connect: Der am weitesten entwickelte Weg, der den direkten Kauf von Hongkong-Aktien ermöglicht, allerdings nur von Aktien auf dem Hongkonger Markt; US-Technologieaktien sind nicht erhältlich. Geeignet für Investoren, die in Hongkong investieren möchten, aber nicht für diejenigen, die den Trend zu US-Technologieaktien folgen wollen.

2. QDII-Fonds: Es ist möglich, in US- und europäische Märkte zu investieren – allerdings fehlen ausreichende Kontingente, was zu Kaufbeschränkungen oder hohen Preisaufschlägen führt. Zudem können nur Fonds gekauft werden, nicht einzelne Aktien.

3. Cross-Border Financial Management Service: Nur für Bewohner der Greater Bay Area zugänglich; die Reichweite ist daher sehr begrenzt.

Fazit: Diese drei Optionen erfüllen nicht alle Anforderungen nach diversifizierter globaler Vermögensallokation: Kein direkter Kauf von US-Aktien möglich; zu geringe Kontingente für größere Investitionen; geografische Einschränkungen für die Nutzung durch Personen außerhalb der Greater Bay Area.

IV. Wohin mit den 20 Milliarden Hongkong-Dollar? Jeder Investor sucht sich seinen eigenen Weg

Die 20 bis 25 Milliarden Hongkong-Dollar aus den illegalen Kanälen müssen umgeleitet werden – die Investoren entscheiden je nach ihren Bedürfnissen:

  • Einfache Investoren (junge, häufig handelnde Personen): Wenden sich wahrscheinlich dem Hong Kong Stock Connect oder QDII-Fonds zu. Beispielsweise kaufen Studenten, die früher über Tiger in US-Aktien investiert haben, nun vielleicht NASDAQ 100-ETFs oder Technologieaktien über den Hong Kong Stock Connect.
  • Kunden mit hohem Vermögen: Sie bevorzugen die Vermögensverwaltungsdienste von Banken, da diese zusätzliche Dienstleistungen wie globale Kontenverwaltung, Steuerplanung und Familientrusts anbieten, die Internet-Broker nicht bieten können.

Trend: Die grenzüberschreitende Investitionen verlagern sich von „leichten App-Transaktionen“ hin zu professionellen Finanzdienstleistungen; Privatanleger werden sich verstärkt auf Fonds verlassen, während hochvermögende Kunden auf maßgeschneiderte Lösungen durch Banken zurückgreifen.

V. Persönliche ODI-Investitionen: Ein neuer Weg? Die Richtung ist klar – die Details noch unklar

Die neue Politik vom 1. Juni sieht vor, spezifische Regeln für die direkten ausländischen Investitionen durch Privatpersonen zu erlassen.

  • Optimisten: Sie sehen eine Erweiterung der legalen Auslandsinvestitionsmöglichkeiten – beispielsweise den direkten Kauf von Anteilen an ausländischen Unternehmen oder Fonds.
  • Pessimisten: Sie halten dies für nur einen Rahmen; es werden noch keine konkreten Regeln festgelegt, daher erwarten sie keine großen Veränderungen in absehbarer Zeit.

Einfache Erklärung: Derzeit ist der direkte Kauf von Anteilen an ausländischen Unternehmen noch nicht möglich – aber die Politik lässt Raum für zukünftige Regelungen; es gibt jedoch keine konkreten Aussagen zu den Details.

Fazit

Nachdem die illegalen grenzüberschreitenden Kanäle geschlossen wurden, sind die legalen Optionen vorübergehend überlastet (Kontingentengrenzen, hohe Preisaufschläge). Die bestehenden Vermögenswerte wandern in den Hong Kong Stock Connect, QDII-Fonds und Bankdienste um – doch die Schwachstellen dieser Kanäle lassen sich kurzfristig nicht beseitigen. Persönliche ODI-Investitionen könnten eine neue Möglichkeit sein, aber weitere Details sind noch zu klären. Für Privatanleger ist derzeit der Kauf von Vermögenswerten über QDII-Fonds oder der Hong Kong Stock Connect die realistischste Option – auch wenn diese Methoden Einschränkungen haben, sind sie zumindest legal und sicher.